{"id":105284,"date":"2021-02-15T20:27:17","date_gmt":"2021-02-15T19:27:17","guid":{"rendered":"https:\/\/geab.eu\/edito-crise-systemique-globale-dans-loeil-du-cyclone-et-de-ses-illusions\/"},"modified":"2021-02-16T16:30:59","modified_gmt":"2021-02-16T15:30:59","slug":"edito-globale-systemische-krise-unfaelle-beim-oekonomischen-neustart-voraus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geab.eu\/de\/edito-globale-systemische-krise-unfaelle-beim-oekonomischen-neustart-voraus\/","title":{"rendered":"Edito &#8211; Globale systemische Krise: Unf\u00e4lle beim \u00f6konomischen Neustart voraus"},"content":{"rendered":"<p>Vor allem drei Ph\u00e4nomene tragen dazu bei, unser kollektives Verst\u00e4ndnis der Realit\u00e4t zu verzerren: die Verlangsamung der wirtschaftlichen Aktivit\u00e4t und der Mobilit\u00e4t, der mit der Pandemie verbundene Zusammenbruch der Informationssysteme und die Wahl Bidens in den Vereinigten Staaten. Diese vermitteln den Eindruck der Ruhe nach dem Sturm des letzten Jahrzehnts, was wir wegen der dadurch bedingten verminderten Wachsamkeit f\u00fcr gef\u00e4hrlich halten. Aus diesem Grund und trotz all der sch\u00f6nen M\u00f6glichkeiten der Neuerfindung der Welt, die derzeit am Werk sind, hat dieses Bulletin eine aufr\u00fcttelnde Ausrichtung.<\/p>\n<p>Wie Xi und Putin verzweifelt versuchen, die westlichen Verantwortlichen zu warnen<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>, ist das Jahr 2021, viel mehr als 2020, eine Hochrisikozone, und zwar aus sehr systemischen Gr\u00fcnden, die im Titelbild dieser Ausgabe illustriert sind: Die alte Finanz-, Wirtschafts- und Gesellschaftsmaschinerie ist nicht mehr an der Gr\u00f6\u00dfe der Str\u00f6me angepasst, die die multipolare Welt hervorbringt, und jede Ambition, sie unver\u00e4ndert neu zu starten, wird zwangsl\u00e4ufig Katastrophen produzieren.<\/p>\n<p>Man muss die Botschaft der aktuellen Pandemie sorgf\u00e4ltig lesen: &#8222;Unser Modell war \u00fcberhitzt&#8220;. Bev\u00f6lkerungsdichte<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>, menschliche Mobilit\u00e4t, Konsum, alles war im roten Bereich, entging jeglicher F\u00e4higkeit zur Reorganisation und lie\u00df uns ohne den Schatten eines Zweifels gro\u00dfe Krisen antizipieren. Wir werden also das Pandemierisiko nicht durch Impfstoffe ausrotten, sondern brauchen einen Paradigmenwechsel. Ohne letzteren werden Covid19, seine Mutationen und andere Krankheiten weiterhin unsere viel zu dichten Gesellschaften beherrschen. Wir m\u00fcssen uns also auf einen Quantensprung in Sachen Hygiene, reduzierte Mobilit\u00e4t, Vervielfachung der urbanen Zentren, Rationalisierung der Wirtschaftsstr\u00f6me und Schutz der Umwelt vorbereiten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-105270 lazyload\" data-src=\"https:\/\/geab.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/GEAB-152-P01.jpg\" alt=\"\" width=\"767\" height=\"416\" data-srcset=\"https:\/\/geab.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/GEAB-152-P01.jpg 767w, https:\/\/geab.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/GEAB-152-P01-366x199.jpg 366w, https:\/\/geab.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/GEAB-152-P01-500x271.jpg 500w, https:\/\/geab.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/GEAB-152-P01-600x325.jpg 600w\" data-sizes=\"(max-width: 767px) 100vw, 767px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 767px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 767\/416;\" \/><\/p>\n<p>Abbildung 1 \u2013 Dichte der Weltbev\u00f6lkerung 2019. Quelle: Wikipedia<\/p>\n<p>Alle starrten auf eine Art &#8222;ultimative Krise&#8220;, n\u00e4mlich die als Apokalypse pr\u00e4sentierte Klimakrise. Aber viele weitere Krisen pflastern den Weg, der es uns erlauben k\u00f6nnte, dieses hypothetische &#8222;Ende der Welt&#8220; zu vermeiden: die Finanzkrise von 2008<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>, die die Obsoleszenz (\u00dcberalterung) der Mechanik der Geldstr\u00f6me markiert; die geopolitische Krise EU-Russland von 2014, die die Obsoleszenz der bipolaren Welt des Kalten Krieges markiert<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>; die Corona-Krise von 2020, die die Unhaltbarkeit des Hypermobilit\u00e4tsmodells einer Menschheit von 8 Milliarden Individuen markiert<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>; &#8230;<\/p>\n<p>Jede dieser Krisen hat die Voraussetzungen f\u00fcr die Beseitigung ihrer Ursachen geschaffen, aber keine kann als wirklich gel\u00f6st angesehen werden &#8211; vor allem im Westen: Auch wenn nach und nach neue W\u00e4hrungen eingef\u00fchrt werden (Euro, Yuan, Kryptos, digitale W\u00e4hrungen), basiert das internationale W\u00e4hrungssystem immer noch auf dem Dollar; die westlichen Finanzm\u00e4rkte sind immer noch gro\u00dfe Faktoren f\u00fcr Volatilit\u00e4t, Blasen und allgemeine wirtschaftliche Instabilit\u00e4t; das Bankensystem, obwohl es mehr reformiert und konsolidiert wurde als das Finanzsystem, stellt immer noch eine immense Bremse f\u00fcr die monet\u00e4re Digitalisierung dar, die die Fluidit\u00e4t des Handels und die Disintermediation zwischen den Staaten und den B\u00fcrgern, also den Emittenten und den Nutzern des Geldes, erm\u00f6glichen wird\/w\u00fcrde (was eine existenzielle Krise f\u00fcr die Banken darstellt); der Kalte Krieg regiert und jeder scheint auf ein illusorisches Ende der Corona-Krise zu warten, um wieder mit seinem Auto zur Arbeit\u00a0 zu fahren und f\u00fcr das Wochenende nach Marrakesch zu fliegen.<\/p>\n<p>Diese beiden letzten Beispiele zeigen, dass es nicht m\u00f6glich ist, wieder da weiterzumachen, wo wir vorher aufgeh\u00f6rt haben:<\/p>\n<p>. Die Angst vor dem Virus hat die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel von ihren Nutzern entleert, die zur riesigen Zahl der tagt\u00e4glichen Autofahrer hinzukommen und Staus garantieren, die keine \u00f6ffentliche Investition durch den Bau neuer Schnellstra\u00dfen zu lindern versuchen wird. Diese Art von Krise wird sich selbst regulieren, indem alle, die es k\u00f6nnen, schnell begreifen, dass es tats\u00e4chlich notwendig ist, von zu Hause aus zu arbeiten.<\/p>\n<p>. Was Wochenenden in Marrakesch (oder \u00e4hnlichen Orten) betrifft, werden die Europ\u00e4er bald feststellen, dass der Platz besetzt ist: seit der Unterzeichnung der Abraham-Abkommen mit Marokko und der Anerkennung der marokkanischen Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber die Westsahara haben Saudis, Israelis und Amerikaner ihre <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marokkanischer_Riad\">Riads<\/a><a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> entdeckt, auf die sie bisher verzichten mussten; aber diese Art von Neuheit betrifft nat\u00fcrlich nicht nur Marrakesch: die multipolare Welt eignet sich ihre strategischen &#8222;R\u00f6merstra\u00dfen&#8220;<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> an &#8230; gro\u00dfe Staus in Aussicht.<\/p>\n<p>Aber diese Beispiele sind ziemlich belanglos angesichts dessen, was ein &#8222;Wie vorher&#8220;-Neustart in Form von h\u00f6heren Energiepreisen und geopolitischen Spannungen auf der einen Seite und allgemeiner Inflation und gesellschaftlichen Spannungen auf der anderen Seite erzeugen wird\/w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Aus diesen Gr\u00fcnden wird die Corona-Pause von zahllosen politischen und wirtschaftlichen Entscheidungstr\u00e4gern als Chance genutzt, den notwendigen \u00dcbergang zu beschleunigen: Die gro\u00dfen Konjunkturprogramme sind da, um ihn zu finanzieren, und auf europ\u00e4ischer Seite ist die EU ziemlich gut aufgestellt, um den gesamten Transformationsprozess zu begleiten. Diese eher vorteilhafte Situation tr\u00e4gt zu dem Gef\u00fchl der Ruhe, ja sogar einer gewissen Euphorie bei, die durch die Wahl Bidens auf der anderen Seite des Atlantiks noch verst\u00e4rkt wird: das Auge des Hurrikans.<\/p>\n<p>In der Tat erfindet, experimentiert und gew\u00f6hnt sich die menschliche Gesellschaft an ihre neuen Interaktionsformen: dank einem \u201ealles online\u201c, der Neuausrichtung der Aktivit\u00e4ten (Beruf und Unterhaltung) auf die Orte, an denen man lebt, was die Mobilit\u00e4t und den damit verbundenen Konsum reduziert; dank urbaner Politik vom Typ &#8222;Viertelstundenstadt&#8220;, der St\u00e4rkung eines gesellschaftlichen Lebens und lokalisierter Dienstleistungen; dank der Dezentralisierung, der Konzentrierung auf die Familie und der R\u00fcckkehr aufs Land; usw. &#8230;<\/p>\n<p>Aber ganze Bereiche des alten Wirtschaftsmodells leiden, weil sie verschwinden werden, wenn sie nicht neu erfinden: Tourismus, Sport, Gastronomie, Events, Kultur &#8230; m\u00fcssen ihren physischen Fu\u00dfabdruck reduzieren und sich teilweise digital neu erfinden.<\/p>\n<p>Was zum Beispiel die Restaurants betrifft, so f\u00fcllten sich die Gro\u00dfst\u00e4dte mit immer mehr Etablissements, w\u00e4hrend in den Vorst\u00e4dten und in der Provinz nur noch deprimierende Fast-Food-Ketten und Spelunken \u00fcbrig blieben. Wir sind sicher, dass sich die Gastronomie mittelfristig ins Umland bewegen wird, was letztlich sehr gute Perspektiven f\u00fcr die gesamte Branche bietet. Wir sind uns aber auch sicher, dass dieser Trend eine Menge Missverst\u00e4ndnisse, Schwierigkeiten und \u00c4rger verspricht.<\/p>\n<p>Was den Tourismus betrifft, hatten wir bereits im Juli 2019 analysiert, dass die materielle Variante qualitativ hochwertiger werden muss, w\u00e4hrend sich der Massentourismus auf die lokale Ebene (Vergn\u00fcgungsparks in der N\u00e4he von Wohngebieten) oder nach Hause (E-Tourismus) verlagern wird. Auch hier werden die Jungen und die Innovativsten sehr gute Perspektiven finden, aber die anderen werden leiden.<\/p>\n<p>Usw. &#8230;<\/p>\n<p>In diesem Sinne ist die Pandemie eine Krise, die uns mit relativer Sanftheit auf die Wege von nachhaltigeren Zuk\u00fcnften f\u00fchrt. Aber die Geschichte hat noch nicht ihr letztes Wort gesprochen und die negative Energieladung, die die am meisten blockierten Akteuren der Vergangenheit gerade ansammeln, l\u00e4sst m\u00e4chtige Schocks von &#8222;falschem Neustart&#8220; im alten Modus antizipieren.<\/p>\n<p>Unter diesen in der Vergangenheit blockierten Akteuren gibt es insbesondere einen Teil der \u00f6ffentlichen Meinungsf\u00fchrer, die bei ihrem Verst\u00e4ndnis der aktuellen Situation durch ein noch wenig an die neuen Realit\u00e4ten angepasstes Informationssystem sehr schlecht geleitet werden. Aber es gibt auch viele starre, aus den Charakteristika des letzten Jahrhunderts entstandene Strukturen, die ebenso schwer zu deaktivieren sind, wie sie effizient darin waren, die alte Welt zu verankern. Sie harren aus und widersetzen sich dem Wandel: angefangen bei den &#8222;Staaten im Staat&#8220;, den Repr\u00e4sentanten zahlreicher &#8222;Establishments&#8220;, sei es im Iran (Korps der Islamischen Revolutionsgarden) oder in den Vereinigten Staaten (Pentagon), um nur die zu nennen, die uns kurzfristig am meisten Sorgen machen.<\/p>\n<p>All diese Akteure sind begierig darauf, wieder \u201ewie vorher&#8220; loszulegen und treiben die Gemeinschaft zur Unvorsichtigkeit. So haben beispielsweise das Vereinigte K\u00f6nigreich und die Vereinigten Staaten, anstatt sich mit der EU abzustimmen, wie das europ\u00e4ische Geschenk des BionTech-Impfstoffs<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> ihnen nahegelegt h\u00e4tte, ihre Impfkampagnen durch eine \u00dcbernahme der Produktion begonnen, in der Hoffnung, nicht nur die Dauer einer Pause, die sie umbringt, zu verk\u00fcrzen, sondern auch ihrem europ\u00e4ischen &#8222;Verb\u00fcndeten&#8220; zuvorzukommen. Damit bringen sie sich selbst, den Westen und die Welt in t\u00f6dliche Gefahren, wohingegen die EU, die beschuldigt wird, die Impfkampagnen schlecht zu managen, wahrscheinlich vorhatte, sich die Zeit zu nehmen, die n\u00f6tig ist, um bedeutende Teile der sozio-\u00f6konomischen Maschine zu ver\u00e4ndern, &#8230; eine Zeit, die sie sich wegen der Solidit\u00e4t der sozialen Systeme nehmen kann. Aber man wird immer von den eigenen Leuten verraten &#8230;<\/p>\n<p>In dieser Ausgabe gehen wir ausf\u00fchrlich auf die wirtschaftlichen und geopolitischen Risiken ein, die einem Amerika drohen (und der Welt von einem Amerika drohen), das von sich selbst glaubt (und von dem die Welt glaubt), dass es wieder \u201enormal\u201c geworden ist. Und wir werden die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen der europ\u00e4ischen Neupositionierung angesichts des sich ank\u00fcndigenden US-Sturms analysieren.<\/p>\n<p>Wir werden au\u00dferdem einen neuen Ausflug in die Zukunft der europ\u00e4ischen Raumfahrt und einen in die gro\u00dfen Herausforderungen des Zugangs zu Wasser im 21. Jahrhundert unternehmen. Nicht zu vergessen unsere j\u00e4hrliche \u00dcbersicht \u00fcber im Internet zu findende Antizipationen und unsere \u00fcblichen Anlageempfehlungen.<\/p>\n<p>Diskussion in der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/groups\/8920719\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">GEAB Community<\/a>\u00a0auf LinkedIn<\/p>\n<p>________________________<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>\u00a0 In Davos riefen sowohl Xi Jinping als auch Wladimir Putin zu einem verantwortungsvollen Multilateralismus auf. Der chinesische Pr\u00e4sident erkl\u00e4rte: &#8222;Kleine Kreise zu formen oder einen neuen Kalten Krieg zu beginnen, andere abzulehnen, zu bedrohen oder einzusch\u00fcchtern, willentlich Abkopplung, Versorgungsunterbrechungen oder Sanktionen zu verh\u00e4ngen und Isolation oder Entfremdung zu schaffen, wird die Welt nur in die Spaltung und sogar in die Konfrontation treiben. Wir k\u00f6nnen gemeinsame Herausforderungen nicht in einer geteilten Welt angehen, und Konfrontation wird uns in eine Sackgasse f\u00fchren&#8220; (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.challenges.fr\/monde\/le-president-chinois-xi-jinping-met-en-garde-contre-une-nouvelle-guerre-froide_747699\">Challenges<\/a>, 25.01.2021), w\u00e4hrend Putin betonte: &#8222;Aber wie gesagt, die Situation k\u00f6nnte eine unerwartete und unkontrollierbare Wendung nehmen &#8211; es sei denn, wir tun etwas, um das zu verhindern. Es besteht die Chance, dass wir mit einem gewaltigen Zusammenbruch der globalen Entwicklung konfrontiert werden, der mit einem Krieg aller gegen alle einhergehen wird&#8220; (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.agoravox.fr\/actualites\/international\/article\/discours-de-vladimir-poutine-au-230530\">AgoraVox<\/a>, 28.01.2021).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a>\u00a0 Die Bev\u00f6lkerungsdichte ist das Ergebnis dreier Faktoren, die sich zu einem exponentiellen Trend verbinden: quantitatives demographisches Wachstum (bald 8 Milliarden Menschen, 10 Milliarden f\u00fcr 2050 erwartet); innerhalb dieser wachsenden Bev\u00f6lkerung eine Zunahme des Anteils der in das globalisierte Wirtschaftssystem integrierten Menschen; innerhalb dieser wirtschaftlich integrierten Bev\u00f6lkerung eine Zunahme des Anteils der Stadtbewohner (Landflucht). Das Ergebnis ist eine Menschheit von 8 Milliarden Menschen, die zunehmend in wenige St\u00e4dte gequetscht sind. Quelle: <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Megacity\">Wikipedia <\/a>und <a href=\"https:\/\/geab.eu\/de\/geab-magazines\/page\/12\/\">GEAB Jahr 2008<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"https:\/\/www.postfinance.ch\/en\/private\/needs\/investing-in-simple-terms\/financial-crisis.html\">PostFinance<\/a>, 09.05.2018<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4] <\/a>\u00a0Quelle: <a href=\"https:\/\/www.globalpolicyjournal.com\/articles\/conflict-and-security\/origins-ukraine-crisis-and-need-collective-security-between-russia-an\">GlobalPolicyJournal <\/a>und <a href=\"https:\/\/geab.eu\/magazines\/page\/7\/\">GEAB Jahr 2014<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a>\u00a0 Quelle: Covid19: The end of global hypermobility, G\u00e9rard-Fran\u00e7ois Dumont, <a href=\"https:\/\/www.cairn-int.info\/article-E_LAP_029_0001--covid-19-the-end-of-global.htm\">Cairn, <\/a>06\/2020, und <a href=\"https:\/\/geab.eu\/magazines\/page\/2\/\">GEAB Jahr 2020<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a>\u00a0 Quellen: <a href=\"https:\/\/www.france24.com\/en\/live-news\/20210117-morocco-jews-already-packing-for-direct-israel-flights\">France24<\/a>, 17\/01\/2021; <a href=\"https:\/\/www.france24.com\/en\/live-news\/20201210-morocco-recognizes-israel-and-wins-trump-nod-on-western-sahara\">France24<\/a>, 10\/12\/2020<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Roman_roads\">Wikipedia<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a>\u00a0 Auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen, k\u00f6nnen wir immer noch nicht \u00fcber den Fehler hinwegkommen, den die Angelsachsen der EU unterliefen, als sie den von der EIB finanzierten europ\u00e4ischen BioTech-Impfstoff zur\u00fcckholten und sofort jenseits des Atlantiks f\u00fcr den alleinigen Bedarf der Amerikaner in Produktion gingen, w\u00e4hrend die Produktionskapazit\u00e4ten, die Europa behalten konnte (in diesem Fall in Belgien), dem dringenden Bedarf der britischen Impfung dienen sollten, und die EU mit dem ungl\u00fccklichen Versprechen nicht vorhandener britischer Impfstoffe zur\u00fccklie\u00dfen (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.dailymail.co.uk\/news\/article-9178293\/AstraZeneca-warns-EU-countries-cut-deliveries-Covid-19-vaccine-60-quarter.html\">DailyMail<\/a>, 23\/01\/2021) oder unwirksam (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.france24.com\/en\/tv-shows\/eye-on-africa\/20210208-south-africa-halts-astrazeneca-vaccinations\">France24<\/a>, 12\/02\/2021). Aber die EU wird die Lektion sicher nicht vergessen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor allem drei Ph\u00e4nomene tragen dazu bei, unser kollektives Verst\u00e4ndnis der Realit\u00e4t zu verzerren: die Verlangsamung der wirtschaftlichen Aktivit\u00e4t und der Mobilit\u00e4t, der mit der Pandemie verbundene Zusammenbruch der Informationssysteme und die Wahl Bidens in den Vereinigten Staaten. 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