{"id":1416,"date":"2014-09-15T23:22:01","date_gmt":"2014-09-15T21:22:01","guid":{"rendered":"https:\/\/geab.eu\/\/europe-2020-communaute-ou-empire-2\/"},"modified":"2014-11-24T13:08:03","modified_gmt":"2014-11-24T12:08:03","slug":"europe-2020-communaute-ou-empire","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geab.eu\/de\/europe-2020-communaute-ou-empire\/","title":{"rendered":"Europa 2020 \u2013 Gemeinschaft Europa oder Imperium&nbsp;?"},"content":{"rendered":"<div id=\"para_1\" class=\"para_10706047 resize\">\n<div class=\"texte\">\n<div class=\"access firstletter\">Diese \u00dcberschrift ist inspiriert vom Titel eines Buchs von\u00a0<a class=\"liens\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Franck_Biancheri\" target=\"_blank\">Franck Biancheri<\/a> aus dem Jahr 1992 (unver\u00f6ffentlicht), in dem der Autor darlegt, dass die Grundprinzipien des europ\u00e4ischen Projekts, wie es nach dem Ende des 2. Weltkriegs gedacht worden war (als eine Gemeinschaft von Staaten, die zusammen einen dauerhaften Frieden auf einem wohlhabenden Kontinent errichten) auch verdr\u00e4ngt werden k\u00f6nnten und die alten europ\u00e4ischen Reflexe der Imperiumsbildung (Kolonialisierung, Napoleon, Hitler) sich wieder durchsetzen k\u00f6nnten. Franck Biancheri vertrat die Auffassung, dass nur eine Demokratisierung die Sicherheit gegen ein solches Abgleiten des Projekts der europ\u00e4ischen Integration bieten k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Einige Jahre sp\u00e4ter \u00e4nderte der <a class=\"liens\" href=\"http:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Trait%C3%A9_sur_l%27Union_europ%C3%A9enne\" target=\"_blank\">Maastrichtvertrag<\/a> den Namen der Europ\u00e4ische Gemeinschaft in Europ\u00e4ische Union und Franck Biancheri, der grunds\u00e4tzlich allen Arten von Unionen misstrauisch gegen\u00fcberstand, hielt dies f\u00fcr keine gutes Vorzeichen der zuk\u00fcnftigen Entwicklungen. 23 Jahre sp\u00e4ter ist die Demokratisierung in Europa keinen Schritt weiter gekommen und die gegenw\u00e4rtige Krise schafft das perfekte Umfeld f\u00fcr ein Scheitern des Projekts der Gemeinschaft Europa. Wir werden aufzeigen, welche Hinweise daf\u00fcr vorliegen, dass die Tendenz der Imperiumsbildung (die nat\u00fcrlich immer unterschwellig da, aber durch Schutzmechanismen einged\u00e4mmt war) wieder dabei ist zu erstarken. Aber wir werden insoweit noch keine richtige Antizipation vorlegen, also nicht entscheiden, wohin nach unserer Meinung die Entwicklung gehen wird, sondern vielmehr auch die Hinweise herausarbeiten, die uns hoffen lassen, dass nicht alles f\u00fcr die Idee von Europa als Gemeinschaft verloren ist (1).<\/p>\n<p>Daf\u00fcr bedarf es aber einer Tendenzumkehr. Beinahe ein Jahr schreiben wir schon, dass Europa am Scheideweg (2) st\u00fcnde. Wir gehen davon aus, dass es jetzt den falschen Weg eingeschlagen hat, in Richtung auf das tragische Szenario, das Franck Biancheri in seinem vision\u00e4ren Buch .&#8220;<a class=\"liens\" href=\"http:\/\/www.anticipolis.eu\/de_3_presentation.php%22\" target=\"_blank\">Nach der Krise \u2013 Auf dem Weg in die Welt von Morgen<\/a>; beschrieben hat, das im Jahr 2010 ver\u00f6ffentlicht wurde (3). Darin beschrieb er auch die wesentlichen Tr\u00fcmpfe Europas in der Krise und sein Potential, beim Aufbau einer multipolaren Welt mitzuwirken &#8211; aber auch die Risiken f\u00fcr Europa und seine Menschen, deren herrschenden Eliten (nicht-demokratisch in Br\u00fcssel) und (nicht-europ\u00e4isch) in den Hauptst\u00e4dten sich als unf\u00e4hig erwiesen, die Krise als Chance f\u00fcr einen Abschluss der europ\u00e4ischen Konstruktion durch Vertiefung und Demokratisierung zu nutzen, die so unvollendet bleibt (4).<\/p>\n<p>Wie unsere Leser wissen, haben wir die Ukrainekrise immer als Aktion der Amerikaner interpretiert, die ihre Politik mit Hilfe treuer Gefolgsgenossen in den Entscheidungskreisen in Br\u00fcssel umsetzten, auch mit dem Ziel, Europa auf Dauer als Juniorpartner (oder als n\u00fctzlichen Idioten) der USA im westlichen Lager zu verankern. Diese Aktion wurde wie ein Blitzkrieg gef\u00fchrt und hat die Europ\u00e4er \u00fcberrumpelt, die sich quasi \u00fcber Nacht in einem Vorkriegsstadium mit den Russen befanden. Als sie ihren ersten Schock \u00fcberwunden hatten, spielte sich eine andere Schlacht ab, diesmal innerhalb der herrschenden Eliten, den Mitgliedstaaten und in den \u00f6ffentlichen Meinungen, zwischen den Anti-Russen und den Pro-Russen, bzw. vielmehr zwischen den Pro- Amerikanern und den Anti- Amerikanern, aber vor allen Dingen zwischen den ideologischen Transatlantikern und den Verteidigern der Unabh\u00e4ngigkeit des<br \/>\neurop\u00e4ischen Kontinents.<\/p>\n<p>In den beiden letzten Ausgaben des GEAB konzentrierten wir uns auf die Tatsache, dass die Bedingungen f\u00fcr einen heilsamen Ruck gegeben w\u00e4ren und boten Hinweise daf\u00fcr, dass die Europ\u00e4er wieder dabei waren, ihre Angelegenheiten zu regeln. Aber dann kam der Sommer und die Menschen besch\u00e4ftigten sich, wie jedes Jahr, mit anderen Dingen. Wieder aus dem Urlaub zur\u00fcck, m\u00fcssen sie feststellen, dass die Aussichten sich verd\u00fcstert haben und vor allen Dingen drei unangenehme Ereignisse eingetreten sind: Die erneute Umbildung der franz\u00f6sischen Regierung, der Kommissionsvorschlag von Juncker und das gro\u00dfe Nato-Schaulaufen in Newport. Diese Ereigniss werden wir in ihrer Bedeutung analysieren. Anschlie\u00dfend widmen wir uns weiteren wichtigen aktuellen Themen des Herbsts (Irak, Pr\u00e4sidentschaftswahlen in Brasilien, Regierungsumbildung in Japan), die wir in ihrer Bedeutung f\u00fcr die geopolitischen Ver\u00e4nderungen interpretieren, wobei wir uns besonders Hinweisen zuwenden, die nach unserer Ansicht nachweisen, dass die Welt dabei ist, sich in zwei Bl\u00f6cke zu spalten (Bipolarisation statt multipolare Weltordnung). Dadurch werden wir zeigen, dass nicht nur Europa dabei ist, der Versuchung der Reichsbildung zu erliegen.<\/p>\n<p>Europa spielt seine Rolle bei der schweren Geburt der Welt von Morgen, aber es ist sicher, dass das Risiko nun h\u00f6her f\u00fcr eine Spaltung der Welt ist und das dadurch auch in Europa die Gefahr steigt, dass die Eliten sich wieder Tr\u00e4umen von einem europ\u00e4ischen Imperium hingeben.<\/p>\n<p>Wir gehen davon aus, dass ein Scheitern der EU zwei verschiedene Reaktionen hervorrufen kann:<\/p>\n<p>&#8211; Das Scheitern kann als Chance genutzt werden, das europ\u00e4ische Projekt wieder dort aufzunehmen, wo es die Grundlagen f\u00fcr sein Scheitern legte, also zur Zeit des Falls des Eisernen Vorhangs, und einen Neuanfang mit einem Kern von Mitgliedstaaten zu versuchen (Euroland), um eine politische und demokratische Union zu verwirklichen, auf die sich die EU in ihrer Gesamtheit nicht hatte verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen (Europa als Gemeinschaft)<\/p>\n<p>&#8211; Oder dies mit allen Mitteln verhindern zu wollen und alle Irrwege der zweiten Konstruktionsphase (1989 bis 2014) auf die Spitze zu treiben: Ultraliberalismus, Verschuldung, Erweiterung, stramme Westbindung (Europa als Imperium).<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon, welche Reaktion sich durchsetzen wird, es wird eine politische, nicht eine technokratische, von Beamten erdachte und umgesetzte Reaktion sein. Europa wird wieder zu einer Angelegenheit der Politik. Aber je nach Wahl zwischen den beiden Optionen w\u00fcrden verschiedene Europas entstehen; die beiden m\u00f6glichen Europas werden wenig gemein haben.<\/p>\n<p>Die beiden Ideologien ringen momentan miteinander in den europ\u00e4ischen Entscheidungszirkeln, sowohl auf nationaler wie auch auf europ\u00e4ischer Ebene. Wir bef\u00fcrchten, dass der Trend Europa-Imperium zur Zeit der st\u00e4rkere ist, aber noch bleibt Hoffnung, dass sich letztendlich Europa-Gemeinschaft durchsetzen wird.<\/p><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"clear\"><\/div>\n<\/div>\n<div id=\"intertitre_2\" class=\"intertitre before_ resize\">\n<h2 class=\"access\">Das Scheitern Europas \u2013 schottisches Referendum, misslungene Integration der osteurop\u00e4ischen Mitgliedstaaten<\/h2>\n<\/div>\n<div id=\"para_2\" class=\"para_10706048 resize\">\n<div class=\"texte\">\n<div class=\"access firstletter\">Ja, die EU scheitert. Wir haben bereits h\u00e4ufig beschrieben, wie St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck die europ\u00e4ischen Errungenschaften von den Mitgliedstaaten angezweifelt werden, insbes. die Personenfreiz\u00fcgigkeit im Schengenraum (5). Oder auch der drohende Austritt Gro\u00dfbritanniens, das doch seit der Gr\u00fcndung der EU 1992 ma\u00dfgeblich deren Entwicklung bestimmt hat (Erweiterung statt Vertiefung, Wettbewerb, Finanziarisierung, Neoliberalismus).<\/p>\n<p>Schottisches Referendum: Nun ist auf die Liste der europ\u00e4ischen Probleme ein weiteres gekommen, n\u00e4mlich der wahrscheinliche Zerfall des Vereinigten K\u00f6nigreichs durch das schottische Unabh\u00e4ngigkeitsreferendum. Wir waren vor Monaten das Risiko eingegangen, ein Sieg des JA vorherzusagen. Heute machen wir eine weitere Vorhersage. Unabh\u00e4ngig davon, ob das JA oder das NEIN gewinnen, wird Gro\u00dfbritannien durch das Referendum tiefgreifend ver\u00e4ndert werden. Die britische Regierung hatte wohl auf einen Erdrutschsieg f\u00fcr den Erhalt Gro\u00dfbritanniens gehofft. Aber angesichts des nun sicherlich engen Ergebnisses musste Cameron schon zahlreiche Konzessionen weiterer Autonomie f\u00fcr die Schotten (6) ank\u00fcndigen, die die anderen britischen Landesteile ebenfalls f\u00fcr sich einfordern werden (Wales und Nord-Irland) (7).<\/p>\n<p>Aber in \u00dcbereinstimmung mit der Erkenntnis der Politischen Antizipation, dass grundlegende Trends nicht verhindert, sondern nur begleitet und ausgenutzt werden k\u00f6nnen, k\u00f6nnen wir Gro\u00dfbritannien nur die Fortentwicklung zu einem f\u00f6deralen Staat empfehlen. Wir haben schon h\u00e4ufig dargelegt, dass zentralistische Staaten weniger geeignet sind, die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern.<\/p>\n<p>Und die Engl\u00e4nder sind pragmatisch und anpassungsf\u00e4hig. Sie konnten schon den Niedergang ihrer Finanzindustrie aufhalten, indem sie sich f\u00fcr Gesch\u00e4fte in Yuan und islamische Finanzprodukte ge\u00f6ffnet haben (8).<\/p>\n<p>Und eine F\u00f6deralisierung Gro\u00dfbritanniens w\u00fcrde sicherlich auch Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der EU haben.<\/p>\n<p>Misslungene Integration der osteurop\u00e4ischen Mitgliedstaaten: Die EU droht auch an ihrer Ostgrenze der Zerfall.<\/p>\n<p>Heute erscheint die EU in der Krise als deutlich weniger attraktiv f\u00fcr die \u00f6stlichen Mitgliedsstaaten, auch wenn sie ihre Mitgliedschaft noch nicht in Frage stellen. Sie orientieren sich wieder st\u00e4rker an der fr\u00fcheren Besatzungsmacht Russland. Ungarn unter Victor Orban hat insoweit eine Vorreiterrolle eingenommen. Europa w\u00e4re gut beraten, sich die Ideen dieses Politikers anzuschauen, der wahrlich kein Diktator ist, aber auf den starken politischen Mann der Nation macht, der sich f\u00fcr die Unabh\u00e4ngigkeit seines Landes einsetzt. Aber im Europa der letzten Jahre war jegliche Orientierung an Russland gleichbedeutend mit Hochverrat.<\/p>\n<p>Andere Mitgliedstaaten, aus Frustration \u00fcber das europ\u00e4ische Unverm\u00f6gen, eine eigene Verteidigung aufzubauen, haben selbst die Initiative ergriffen Die sogenannte <a class=\"liens\" href=\"http:\/\/www.visegradgroup.eu\/\" target=\"_blank\">Visegrad-Gruppe<\/a> (in der u.a. Ungarn ist, aber auch die Slowakei, die vor kurzem erkl\u00e4rt hat, keine fremden Truppen auf ihrem Boden dulden zu wollen (9) ) arbeitet schon seit Jahren am Aufbau eines gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungsystems, was ihnen eine gewisse Unabh\u00e4ngigkeit sichern w\u00fcrde (10). Das ist eine direkte Folge des europ\u00e4ischen Unverm\u00f6gens, die \u00f6stlichen Randmitgliedstaaten ausreichend in eine europ\u00e4ische Sicherheitsstruktur einzubinden.<\/p>\n<p>Bulgarien wollen mit Russland im Rahmen des Baus einer Gaspipeline zur Umgehung der Ukraine mitarbeiten, dem South-Stream-Projekt. Aber mit der Ukrainekrise wurde die weitere Arbeit am bulgarischen Teilst\u00fcck von Br\u00fcssel untersagt (11). Dabei hat Bulgarien doppeltes Interesse an diesem Bau Zum einen, um die eigene Energieversorgung sicherzustellen, zum anderen, weil f\u00fcr die Durchleitung<br \/>\nvon Russland Geb\u00fchren gezahlt werden, die f\u00fcr Bulgarien eine nicht unerhebliche Finanzquelle darstellen.<\/p>\n<p>Die Wahlbeteiligungen in den osteurop\u00e4ischen Mitgliedstaaten bei den letzten Europawahlen sind ein klarer Hinweis, dass die Integration dieser L\u00e4nder ein voller Fehlschlag war. Die Integration kam zu schnell und aus den falschen, n\u00e4mlich ausschlie\u00dflich wirtschaftlichen Gr\u00fcnden. Diese L\u00e4nder haben h\u00e4ufig EU- Erweiterung und Nato- Erweiterung durcheinander gebracht. Und die Wirtschaftsintegration erlebten sie als eine Invasion westlicher Unternehmen, die die lokale Unternehmensstruktur zerst\u00f6rten.<\/p>\n<p>Sollte auch anl\u00e4sslich der Ukrainekrise nicht gelingen, eine neue europ\u00e4ische Sicherheitsstruktur in Konzertation und nicht in Konfrontation mit Russland aufzubauen, werden sicherlich einige osteurop\u00e4ische L\u00e4nder bis 2020 der EU den R\u00fccken kehren. Das w\u00e4re ein gigantisches Scheitern der EU, die die Vertiefung zugunsten der Erweiterung aufgegeben hatte.<\/p><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"clear\"><\/div>\n<\/div>\n<div id=\"para_3\" class=\"para_10706090 resize\">\n<div class=\"texte\">\n<div class=\"access firstletter\">&#8212;&#8212;&#8212;-<br \/>\nQuellen:<\/p>\n<p>(1) Es entspricht nicht unserer \u00fcblichen Vorgehensweise, uns nicht zwischen Szenarien zu entscheiden. Diesmal \u00fcberlassen wir<br \/>\ndies unseren Lesern.<br \/>\n(2) Ein Ausdruck, den wir 2013 h\u00e4ufig benutzen mussten.<br \/>\n(3) Da seine Neuauflage verdient h\u00e4tte. Der Verlag <a class=\"liens\" href=\"http:\/\/www.anticipolis.eu\/de_index.php\" target=\"_blank\">Anticipolis<\/a> m\u00f6chte dies in die Weg leiten.<br \/>\n(4) Seit dem Abschluss des Maastrichtsvertrags wurde nur noch der Euro eingef\u00fchrt, jegliche sonstige Vertiefung wurde<br \/>\nvernachl\u00e4ssig. Dabei m\u00fcsste uns die Gemeinschaftsw\u00e4hrung dazu zwingen, insbes. mit einer Steuerunion, einer politischen<br \/>\nUnion und der Demokratisierung. Aber nichts ist geschehen und nun kommen schwere Zeiten&#8230;<br \/>\n(5) Z.B: <a class=\"liens\" href=\"resource:\/\/pdf.js\/web\/\" target=\"_blank\">Deutsche Welle<\/a>, 22\/10\/2012<br \/>\n(6) Quelle: <a class=\"liens\" href=\"http:\/\/www.dailyadvance.com\/opinion\/other-views\/douglas-cohn-even-if-referendum-fails-scots-gain-more-independence-2650961\" target=\"_blank\">DailyAdvance<\/a>, 14\/09\/2014<br \/>\n(7) Quelle: <a class=\"liens\" href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/uk-politics-29125404\" target=\"_blank\">BBC<\/a>, 09\/09\/2014<br \/>\n(8) Quelle: <a class=\"liens\" href=\"http:\/\/www.forbes.com\/sites\/timworstall\/2014\/09\/14\/uk-to-be-first-non-china-state-to-issue-renminbi-bond\/\" target=\"_blank\">Forbes<\/a>, 14\/09\/2014<br \/>\n(9) Quelle : <a class=\"liens\" href=\"http:\/\/www.reuters.com\/article\/2014\/06\/04\/us-ukraine-crisis-slovakia-nato-idUSKBN0EF18F20140604\" target=\"_blank\">Reuters<\/a>, 04\/06\/2014<br \/>\n(10) Quelle: <a class=\"liens\" href=\"https:\/\/www.premier.gov.pl\/files\/files\/budapest_joint_statement_of_the_visegrad_group_heads_of_government_on_strengthening_the_v4_security_and_defence_cooperation.pdf\" target=\"_blank\">Premier.gov.pl<\/a>, 14\/10\/2013<br \/>\n(11) Quelle: <a class=\"liens\" href=\"http:\/\/www.ft.com\/intl\/cms\/s\/0\/6871b0a2-2487-11e4-be8e-00144feabdc0.html\" target=\"_blank\">Financial Times,<\/a> 25\/08\/2014<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese \u00dcberschrift ist inspiriert vom Titel eines Buchs von\u00a0Franck Biancheri aus dem Jahr 1992 (unver\u00f6ffentlicht), in dem der Autor darlegt, dass die Grundprinzipien des europ\u00e4ischen Projekts, wie es nach dem Ende des 2. 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