{"id":23525,"date":"2015-12-15T21:43:03","date_gmt":"2015-12-15T20:43:03","guid":{"rendered":"https:\/\/geab.eu\/\/de\/100-numeros-10-ans-le-geab-de-leap-est-la-et-bien-la-et-le-grand-retour-de-leurope-brune-aussi\/"},"modified":"2021-12-16T20:51:51","modified_gmt":"2021-12-16T19:51:51","slug":"100-numeros-10-ans-le-geab-de-leap-est-la-et-bien-la-et-le-grand-retour-de-leurope-brune-aussi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geab.eu\/de\/100-numeros-10-ans-le-geab-de-leap-est-la-et-bien-la-et-le-grand-retour-de-leurope-brune-aussi\/","title":{"rendered":"Die R\u00fcckkehr des braunen Europas &#8211; GEAB feiert seinen 10. Geburtstag in der Dunkelheit"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Lieber Abonnent, liebe Abonnentin,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies ist die 100ste Ausgabe und damit auch das 10te Jahr des unglaublichen Abenteuers GEAB.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Lassen Sie mich Ihnen diese Geschichte erz\u00e4hlen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der GEAB wurde im Januar 2006 geboren, und zwar motiviert aus einem eisernen Willen zur Unabh\u00e4ngigkeit f\u00fcr unsere Denkfabrik LEAP: intellektuelle Unabh\u00e4ngigkeit, unverzichtbar f\u00fcr den Aussagewert unserer Arbeit zur europ\u00e4ischen Demokratisierung und zum Platz Europas in der Welt, die wiederum finanzielle Unabh\u00e4ngigkeit erfordert. Bis 2005 sagten uns die Besucherzahlen auf unseren Webseiten, welches Interesse unser Arbeit erzeugte. Dann haben wir diese verr\u00fcckte Herausforderung auf uns genommen: die Quantit\u00e4t und Qualit\u00e4t unserer Inhalte zu steigern und f\u00fcr einen Teil der Inhalte Geld zu verlangen \u2026 um damit jeden Monat den Aussagewert zu testen und um dauerhaft daf\u00fcr zu sorgen, dass wir frei arbeiten k\u00f6nnen. Der GEAB (von LEAP<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>) war geboren \u2026 aber haben wir damit die Herausforderung gemeistert?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eSehr gut, aber hat er auch Gl\u00fcck?\u201c<\/em><a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der zweiten Ausgabe wurde der Begriff \u201eglobale systemische Krise\u201c eingef\u00fchrt und damit bekam die Antizipation die Form eines \u201eAlarms\u201c und war verbunden mit einem Ausdruck, den alle Analysten der Krise dann oft wiederholt haben: \u201edas Ende der Welt, wie wir sie gekannt haben\u201c. Aber, so werden sie mich fragen, was hat das mit Gl\u00fcck zu tun? Unser Gl\u00fcck war, dass der Ausdruck \u201eEnde der Welt\u201c im Internet viral wurde. Die Bekanntheit des GEAB war geboren \u2026 am 15. Februar 2006.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Aber die wirklich glorreichen Tage lagen noch vor uns.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Tat haben wir seit Anfang 2006 eine Krise angek\u00fcndigt, deren Natur systemisch ist und deren Ausma\u00dfe global sind, also zwei Jahre vor dem Datum, das allgemein als Beginn der Krise angesehen wird. Zwei Jahre, in denen wir durchgehalten haben. Und das, trotz der Angriffe und beleidigenden Zuschriften, die wir bekamen, gl\u00fccklicherweise kompensiert durch noch zahlreichere begl\u00fcckw\u00fcnschende Zuschriften.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Klarsichtig und konstant inmitten der allgemeinen Blindheit gegen\u00fcber dem Wunder der finanziellen Algorithmen, von denen man annahm, dass sie aus allen Situationen Profit herausholen k\u00f6nnen, haben wir den Kurs einer Antizipation gehalten, die unerm\u00fcdlich die Details der sich vorbereitenden Krise erkl\u00e4rt. Dann ging Lehmann Brothers pleite inmitten der Explosion der Subprime-Krise, die wir im Detail antizipiert haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Und die ganze Welt begann vom GEAB zu reden \u2026<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wenn ich \u201edie ganze Welt\u201c sage, dann ist das wirklich die ganze Welt. Unsere allgemein zug\u00e4nglichen Kommuniqu\u00e9s (Pressemitteilungen) werden in Dutzende von Sprachen \u00fcbersetzt, auf hunderten von Webseiten \u00fcbernommen, der GEAB wird heimlich auf Piraterie-Websites verkauft, bestimmte Seiten \u00fcbersetzen den ganzen GEAB in ihre Sprachen und versuchen das zu verkaufen, aggressive oder lobende Emails \u00fcbersch\u00fctten uns, die Abonnements werden immer mehr, die Methode der politischen Antizipation, die verwendet wird, um diese Arbeit zu produzieren, interessiert mehr und mehr<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>, \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dann gibt es diese bewegenden Momente, in denen Mitglieder oder Bekannte unseres Teams sich auf Reisen in der T\u00fcrkei oder bei beruflichen Eins\u00e4tzen auf Kakao-Plantagen in Brasilien oder in Tauchkursen in Thailand befinden und Bekanntschaft schlie\u00dfen mit Menschen aller Nationalit\u00e4ten und ungew\u00f6hnlichen Qualifikationen \u2026 die den GEAB lesen und mit Freude \u00fcber ihn sprechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die gro\u00dfe Herausforderung: den Erfolg zu halten.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eUnsere Krise\u201c wird \u201edie\u201c Krise. Alle eignen sie sich an, analysieren sie, beschreiben sie, schlagen Interpretationen f\u00fcr sie vor \u2026 w\u00e4hrend die Krise selbst ihren Lauf nimmt, sich transformiert, sich ausbreitet, sich auf neue Sektoren auswirkt, sich hier abschw\u00e4cht und dort wieder auftaucht. Unsere Konstanz, mit der wir in der Krise die Auswirkungen eines gro\u00dfen \u00dcbergangs einer west-zentrierten\u00a0 in eine multipolare Welt sehen, findet in all diesen Entwicklungen einen roten Faden. Sicherlich, nicht all unsere Antizipationen konkretisieren sich, aber alle helfen dem allgemeinen Verst\u00e4ndnis der genauen Entwicklung der Krise. Inhaber von Unternehmen sagen uns auch, wie sehr ihnen unsere Analysen helfen, ihre Entscheidungen in der allgemeinen Instabilit\u00e4t und des Mangels an Transparenz, welche derzeit ihr professionelles Umfeld charakterisieren, zu verbessern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>2012 verlieren wir unseren Studiendirektor.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ende 2012, nach 4 Jahren Krankheit, stirbt unser Studiendirektor Franck Biancheri. Das Team, das mit ihm an der Redaktion des GEAB gearbeitet hat, gereift durch tausende Stunden, die es damit verbracht hat, mit ihm zu diskutieren und seine Vision, seine Art zu denken, und ganz konkret, seine aufkl\u00e4rerische Methode, die Methode der Politischen Antizipation zu integrieren, nimmt auf seinen Wunsch hin die Herausforderung der Fortsetzung der Arbeit ohne ihn an. Diese Ver\u00e4nderung verbindet sich mit der Tatsache, dass sich die Krise in politische, ja sogar geopolitische Dimensionen entwickelt. Und es ist ein ein wenig anderer GEAB, der entsteht: mehr politisch und geopolitisch, weniger fokussiert auf den Zusammenbruch der \u201eWelt von Gestern\u201c, daf\u00fcr mehr auf das Auftauchen der \u201eWelt von Morgen\u201c \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Immer einen Schritt voraus zu sein, muss die Priorit\u00e4t bleiben.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der GEAB von 2006 k\u00fcndigte gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen eines Systems, das glaubte unver\u00e4nderlich zu sein, an; der GEAB nach 2012 zeigt einer Welt am Rand der Apokalypse die Perspektiven f\u00fcr eine Zukunft. Aber der Westen ist nicht die ganze Welt und die schlimmsten Kriege nehmen immer ein Ende. Deshalb wurde es unsere doppelte Mission, eine Vision der Wege, wie die Welt sich neu aufstellt, zu geben und gleichzeitig die wirkenden destruktiven Tendenzen aufzuzeigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Neue Erfolge in der Antizipation best\u00e4tigen das neue Format<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00d6lkrise? Ist bei uns zu lesen! Krise des Automobilsektors? Ist bei uns zu lesen! Krise der europ\u00e4ischen Luftfahrtgesellschaften? Ist bei uns zu lesen! Beibehaltung des Euro?\u00a0 Ist bei uns zu lesen! \u2026 In drei Jahren hat unser Team gegen\u00fcber seinen Lesern den Beweis erbracht und sich selbst bewiesen, dass die Methode der Politischen Antizipation von LEAP tats\u00e4chlich ein intellektuelles Werkzeug ist, dass weitergegeben werden kann. Sie, liebe Abonnenten, sind der lebende Beweis wie auch die zehntausende Leser unserer allgemein zug\u00e4nglichen\u00a0 Kommuniqu\u00e9s. Ende 2013 hat LEAP daraus geschlossen, dass es richtig ist, den Versuch zu etwas Dauerhaftem zu machen, und beschlossen, den Informationsbrief zu modernisieren. Neues administratives Team unter der Leitung von Geta Grama-Moldovan, die ich Ihnen nicht mehr vorstellen muss, neue Sprachen, neue Website, neues Template, neues Format (Epub) und seit heute neuer Pressespiegel \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der GEAB steht also gut da und erweckt immer Hochachtung und Kritik \u2026 auch die Aufregung um ihn und sogar die F\u00e4lschungsversuche sind die besten Beweise seines wirklichen Wertes!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ja, der GEAB ist einmalig!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verankert in einer Geschichte und in europ\u00e4ischen Netzwerken, begr\u00fcndet auf einer eigenst\u00e4ndigen Methode der Politischen Antizipation, angetrieben vom LEAP&#8217;s Streben nach Unabh\u00e4ngigkeit und Relevanz, mutig und frei, bietet der GEAB seit 10 Jahren eine Rezeption der Krise, die mitten im riesigen Chaos der medialen Interpretation und politischen Reaktion rational, eigenst\u00e4ndig und konstant bleibt und regelm\u00e4\u00dfig validiert wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Egal, ob Sie uns seit 10 Jahren oder seit einem Monat lesen, ohne Sie g\u00e4be es den GEAB nicht!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit 10 Jahren sind es unsere Abonnenten, diese Vertrauensabstimmungen, die Sie uns jeden Monat geben, die uns ermutigen, unsere Arbeit der Analyse und der Antizipation weiter fortzusetzen. Dank Ihnen ist LEAP wahrscheinlich die einzige Denkfabrik in der Welt, die mit der breiten \u00d6ffentlichkeit verbunden ist, von der breiten \u00d6ffentlichkeit \u201egew\u00e4hlt\u201c wird \u2026 anstatt wie alle anderen von \u00f6ffentlichen Institutionen oder privaten Interessen finanziert zu werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist diese \u201edemokratische\u201c Verankerung und diese \u00f6ffentliche Anerkennung, die es uns erlaubt, nach au\u00dfen zu gehen mit mehr als innovativen Projekten, wie dem \u201eEURO-BRICS Young Leaders Summit\u201c<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>, der Agora der Euroland B\u00fcrger<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> oder noch weitergehend unserem Projekt der Demokratisierung der Zukunft, der Offenen Schule f\u00fcr Politische Antizipation<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>, die bald das Licht der Welt erblicken wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir unterzeichnen also heute mit Stolz und vor allem mit gro\u00dfer Dankbarkeit gegen\u00fcber Ihnen die 100ste Ausgabe \u2026 und wir k\u00fcndigen Ihnen schon die Ausgabe 101 an in der Qualit\u00e4t der ersten 100 \u2026 ganz einfach.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der GEAB von LEAP ist da, gut da \u2026 und Sie mit uns, das hoffen wir \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In treuer Verbundenheit Ihre<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Marie-H\u00e9l\u00e8ne Caillol<br \/>\nPr\u00e4sidentin von LEAP und Leiterin der Publikation des GEAB<br \/>\nAutorin des Handbuchs der Politischen Antizipation (Anticipolis, 2009)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Globale systemische Krise: Die R\u00fcckkehr des braunen Europas<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Sie ist da, sie wird langsam gr\u00f6\u00dfer, die \u201ewiderw\u00e4rtige Bestie\u201c<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist schon lange her, es war 1998, da schrieb Franck Biancheri, unser verstorbener Studienleiter, einen Antizipations-Artikel mit dem Titel \u201e2009, wenn die Enkel von Hitler,\u00a0 P\u00e9tain, Mussolini &#8230; die Kontrolle \u00fcber die EU \u00fcbernehmen werden\u201c<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a>. Genau das hat er f\u00fcr die EU antizipiert, wenn sie damit scheitert, sich zu demokratisieren. Das Scheitern ist da, offensichtlich. Und der Prozess ist ziemlich deutlich in Gang.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie wir es vor kurzem festgestellt haben, stellten im Jahr 2015 die Migrationswelle, gefolgt von terroristischen Anschl\u00e4gen Ersch\u00fctterungen dar, die zu gro\u00df waren, als dass die durch die Europa-Russland-Krise und die Euro-Krise geschw\u00e4chte EU ihnen h\u00e4tte widerstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die progressiven und reaktion\u00e4ren Kr\u00e4fte hielten sich bis September die Waage. Das ist nicht mehr der Fall.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Angst ist heute das dominierende Gef\u00fchl in Europa: Angst vor China, vor Russland, vor der Konkurrenz der Schwellenl\u00e4nder, dass wir es nicht mehr schaffen, uns anzupassen, vor den Muslimen, vor der Immigration, vor der globalen Erw\u00e4rmung, vor den Abgaben, vor der Deregulation, vor dem Internet, vor den Jungen, die nichts respektieren, vor den Alten, die der \u00f6ffentlichen Hand auf der Tasche liegen, vor der Nahrung, die uns t\u00f6tet, vor dem Wasser, das verschmutzt ist, vor den Medikamenten, die giftig sind, vor dem Krebs, der uns alle bedroht \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Angst hat reelle Ursachen, ohne Zweifel, und das ist das Problem. Die Herausforderungen der modernen Welt werden immer mehr, gr\u00f6\u00dfer und lebensbedrohlicher und die B\u00fcrger unterst\u00fctzen angstvoll die Gesten ihrer Regierungen, die nicht nur ohnm\u00e4chtig, sondern auch kontra-intuitiv sind, die Panik setzt ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und die politischen Alternativen erscheinen \u00fcberall auf unserem Kontinent, verursacht durch die\u00a0 absolute Notwendigkeit zu einer Ver\u00e4nderung, die die Europ\u00e4er empfinden:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">. Gr\u00fcndung von radikalen linken Parteien in Griechenland, Portugal, Slowenien \u2026 \u00dcbernahme der traditionellen linken Parteien in Italien, dem Vereinigten K\u00f6nigreich \u2026 die Herausbildung einer neuen Linken, die im Willen der Menschen verankert ist, versetzt die Finanz- und Milit\u00e4r-Eliten in Angst und Schrecken, betont durch die Medien und die Parteien an der Macht;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">. St\u00e4rkung der radikalen rechten Parteien in Frankreich (FN), \u00d6sterreich (FP\u00d6), den Niederlanden (Geert Wilders), in Deutschland (AfD) \u2026, die automatisch aus der durch die Migration und den Terrorismus verursachten Panik Profit schlagen. Diese Parteien sind auch in den Problemen der Menschen verankert, aber ihre Ideen von Ordnung machen sie zug\u00e4nglich f\u00fcr ein B\u00fcndnis mit dem derzeitigen Establishment, das letztlich keine Schwierigkeiten damit haben wird, mit ihren Ideen zusammen zu gehen (das Vereinigte K\u00f6nigreich von Cameron und Theresa May, angeblich \u201everschworen\u201c gegen die UKIP, aber in der Realit\u00e4t klebrig h\u00e4ngend an den Privilegien der regierenden Kaste<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a>, gibt daf\u00fcr ein lebendes Beispiel ab);<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">. St\u00e4rkung der fremdenfeindlichen, rassistischen, homophoben radikalen Volksbewegungen (Pegida in Deutschland, Polen, D\u00e4nemark \u2026) die Demonstrationen und Gegen-Demonstrationen verursachen, die abrutschen und zu Gewaltausbr\u00fcchen f\u00fchren \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und so beginnt man damit, echte Drohungen f\u00fcr den Fall des Wahlerfolgs dieser Parteien auszusprechen: ein General der britischen Armee verspricht eine Meuterei, wenn Corbyn die Macht in England \u00fcbernimmt<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a>, die City warnt vor der Wahl von Ed Miliband<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a>, Blair k\u00fcndigt das Ende von Labour an, wenn Corbyn die F\u00fchrung \u00fcbernimmt<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a>, der franz\u00f6sische \u201eBoss der Bosse\u201c k\u00fcndigt an, dass der Erfolg des FN eine Katastrophe f\u00fcr die franz\u00f6sische Wirtschaft w\u00e4re<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a>, der franz\u00f6sische Premierminister spricht von \u201eB\u00fcrgerkrieg\u201c im Fall eines Siegs des FN<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a>, die portugiesische Regierung fordert die Linksunion auf, die pro-NATO- und pro-Euro-Politik, die das Land bis jetzt gemacht hat, nicht in Frage zu stellen<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> \u2026 nachdem sie fast der Versuchung erlegen w\u00e4re, die Linksunion daran zu hindern, entsprechend dem Wahlergebnis die Kontrolle des Parlaments zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man sieht also, die wahre Gefahr, dass ist das Risiko, dass das europ\u00e4ische Establishment, die derzeitigen politischen Entwicklungen blockiert und den demokratischen Prozess unterbricht. Die Beispiele von offensichtlichen Angriffen auf unsere Demokratie existieren zweifellos schon: die letzte Wahl in Polen, durch die ein Dinosaurier der \u201eWelt von Gestern\u201c, Duda, an die Macht kam, wurde als Staatsstreich bezeichnet von einer so respektablen Person, wie dem Chef des europ\u00e4ischen Parlaments, Martin Schulz<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Versuchung, das \u00f6ffentliche Wlan in Frankreich abzuschalten<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a>, Schlie\u00dfung von Bankkonten bei Barclays in Zypern<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a>, Ann\u00e4herung zwischen den Internetgiganten und den Mitgliedstaaten im Namen des Kampfs gegen den Terrorismus<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a>, usw. \u2026 eine Zusammenarbeit zwischen dem privaten und dem \u00f6ffentlichen Sektor etabliert sich, um die \u00f6ffentlichen Freiheiten zu beschneiden \u2026 mit der Zustimmung der zunehmend in Angst und Schrecken versetzten Bev\u00f6lkerung. Der Ausnahmezustand, der hier und dort schon ausgerufen wurde, erlaubt es.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was die europ\u00e4ische Ebene betrifft, so scheint sie nur durch die Kraft der Tr\u00e4gheit der reaktion\u00e4ren Welle zu widerstehen, wie es die Bemerkung von Schulz suggeriert (wird uns das Europa-Parlament retten?). Obwohl die EU noch vor 6 Monaten Projekte der politischen Union, der Fiskalunion, der Infrastruktur-Investitionen, einer echten Gouvernance der Eurozone vorgeschlagen hat, hat sie in der Realit\u00e4t auch damit begonnen, auf der sich verst\u00e4rkenden Angstwelle zu surfen: die Festung Europa ist derzeit ihr wichtigstes Projekt, gef\u00fchrt auf milit\u00e4rische Art mit einem \u00dcberma\u00df an Ausschlussdrohungen an die Mitgliedstaaten, die z\u00f6gern, die letzten Fetzen an Souver\u00e4nit\u00e4t preiszugeben<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und andererseits, was soll man sonst tun? Es ist Tatsache, dass diese Ma\u00dfnahmen von den europ\u00e4ischen Bev\u00f6lkerungen gefordert werden. Alle Probleme kommen daher, das es jetzt zu sp\u00e4t ist, um anders als durch Reaktion zu handeln. Die k\u00fcnftigen Generationen k\u00f6nnen uns beurteilen und uns verdammen, ein weiteres Mal ist die Unachtsamkeit \/ Ohnm\u00e4chtigkeit der F\u00fchrungen der letzten 30 Jahre kausal f\u00fcr die derzeitige gro\u00dfe demokratische Perversion.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Demokratisierung der EU h\u00e4tte stattfinden k\u00f6nnen, wie die F\u00fchrung der 80er Jahre es geplant hat. Die Migrationswelle h\u00e4tte verhindert werden k\u00f6nnen, wenn Europa den letzten Verr\u00fccktheiten der amerikanischen Politik im Mittleren Osten widerstanden h\u00e4tte, die darin bestand, einen weiteren Diktator in Syrien loswerden zu wollen, was zu einem neuen Chaos f\u00fchren w\u00fcrde, wenn man daf\u00fcr nicht die zus\u00e4tzlich notwendigen Mittel hat. Der IS, dieser mit F\u00fcssen getretene Traum von einer regionalen Integration der arabischen Welt, der sich in einen Alptraum verwandelt, h\u00e4tte auch verhindert oder zumindest begrenzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In beiden F\u00e4llen war der Wendepunkt 2013, das letzte Jahr des Mandats von\u00a0 Barroso. Und aus diesem Jahr stammt auch die Ukraine-Krise. Im Jahr 2015 ist der\u00a0 Schaden angerichtet an all diesen Fronten, die Fenster der Gelegenheiten, dass Europa die richtigen Wege zum richtigen Zeitpunkt einschl\u00e4gt, sind zugeschlagen, es gibt keine guten L\u00f6sungen mehr und auch keine guten Akteure.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was diesen letzten Punkt betrifft, ist unser Team mehr und mehr betroffen von der Entwicklung der Partnerl\u00e4nder wie Russland oder der T\u00fcrkei. Russland vor allem, das Russland, dem Europa jetzt nur noch folgen und sich dabei in die Nase kneifen kann, ist ganz anders als das, welches wir 2013 hochm\u00fctig zur\u00fcckgewiesen haben. Zu dieser Zeit war Putin noch voll in seiner an Europa gerichteten Charme-Offensive mit einem starken Willen zur Europ\u00e4isierung: Olympische Spiele, Menschenrechte, m\u00f6glicher Friedensnobelpreis f\u00fcr seine Rolle in der Syrien-Krise \u2026 der damalige Putin spielte nach den europ\u00e4ischen Regeln und forderte dabei, als gleichberechtigter anerkannt zu werden. Die Behandlung, die ihm und seinem Land 2014 zu Teil wurde, hat ihn an die Seite Chinas gedr\u00e4ngt, und er hat seine Anstrengungen bez\u00fcglich Menschenrechte verbannt und die gr\u00f6\u00dfte Verachtung f\u00fcr die Europ\u00e4er entwickelt \u2026 und jetzt, da wir seine Ideen \u00fcbernehmen, ist es Europa, das nach seinen Regeln spielen muss. Gro\u00dfer Erfolg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf eine gewisse Art hat sich Erdogans T\u00fcrkei in dieselbe Richtung entwickelt. Erdogan, bem\u00fcht einen modernen und pro-demokratischen moderierten Islam zu repr\u00e4sentieren, konnte den enormen Krisen, die sein Land durchmacht und f\u00fcr die die Europ\u00e4er teilweise verantwortlich sind, nicht widerstehen. So hat auch er die gr\u00f6\u00dfte Verachtung f\u00fcr dieses feige und immer unentschiedene Europa entwickelt, was er dadurch bewiesen hat, dass er sich nicht dazu herabgelassen hat, selbst zum EU-T\u00fcrkei-Gipfel zu kommen und an seiner Stelle seinen Premierminister Davutoglu geschickt hat<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem Jahr, 2014, hat Europa sein ganzes Prestige auf der Internationalen B\u00fchne verloren, seine alten Verb\u00fcndeten (USA, Saudi-Arabien, Israel \u2026) erscheinen immer klarer als Quelle zahlreicher Probleme, die den Planet in Gefahr bringen; auch wenn es jetzt gezwungen ist, sich an seine Partner anzun\u00e4hern (Russland, T\u00fcrkei \u2026), die es \u00fcber Jahrzehnte verachtet und als untergeordnet behandelt hat, erntet es jetzt die Verachtung der L\u00e4nder, die nur Anstrengungen zur demokratischen Gleichberechtigung mit ihm machen wollten \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Krise ist da, die Entwicklungen finden statt, aber Europa hat die Initiative verloren. Es bleibt ihm nur die Angst und deshalb ist unser Team jetzt sehr pessimistisch, ob es Europa schafft, eine neue Periode des reaktion\u00e4ren Niedergangs zu vermeiden, die vom Establishment selbst unternommen werden wird, zusammen mit seinen Komplizen, um auf dem europ\u00e4ischen Kontinent das Chaos zu verhindern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Komplizen des Establishments muss man, ob sie es wollen oder nicht, Parteien, wie gerade den FN, z\u00e4hlen, der seit seinem Beginn nur als \u201erote Fahne\u201c diente, damit die Eliten, die Frankreich regieren, immer wiedergew\u00e4hlt werden. Der FN und die Islamisten haben dieselbe Geschichte: sie haben dazu gedient, f\u00fcr zu lange immer abgehobenere Eliten an der Macht zu halten; sie dienten als quasi \u201eautorisiertes\u201c Ventil f\u00fcr eine durch die vollst\u00e4ndige Abt\u00f6tung des politischen Lebens in Frankreich ausgeschaltete Vertretung der B\u00fcrger: nur der FN hatte das B\u00fcrgerrecht als angebliche Alternative zu den gro\u00dfen Parteien, und sah dabei besser aus als diese.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie in der arabischen Welt mit den Islamisten, wird sich das Risiko der Macht\u00fcbernahme durch den FN letztlich zuerst zeigen, durch einen Versuch der Blockierung \u201eim Namen der Demokratie\u201c (Algerien des <em>Front islamique du Salut<\/em>), dann schlie\u00dflich durch eine \u00dcbernahme all seiner Thesen und seiner menschlichen Ressourcen durch die Eliten, die an der Macht sind oder dabei sind, die\u00a0 Macht zu \u00fcbernehmen. In beiden F\u00e4llen ist die Demokratie nicht mehr auf dem Programm in Frankreich f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre. Zu viele Probleme und zu viel Verantwortung, um sich diesen Luxus leisten zu k\u00f6nnen, ohne Zweifel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese franz\u00f6sische demokratische Entgleisung wird zur Konsolidierung \u00e4hnlicher Entwicklungen in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern beitragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich kann man sich einreden, dass die R\u00fcckkehr des braunen Europas von kurzer Dauer sein wird, dass dieser reaktion\u00e4re Abschwung Europas, das mit globalen Transformationen, die es \u00fcberrollen, konfrontiert ist, dazu dienen wird, es zu sch\u00fctzen, dass die Europ\u00e4er bald gegen diese Entwicklung angehen werden, dass die vom Internet durchdrungene Gesellschaft nicht lange brauchen wird, um sich zu reorganisieren und das \u00dcbel auszusto\u00dfen \u2026 Ganz sicher wird unser Kontinent diese neue Episode seiner d\u00fcsteren Geschichte \u00fcberleben. Aber vergessen wird nicht, dass alle Kriege nicht wie der der Zweite Weltkrieg enden; im Gegenteil, jede schwarze Periode hat im Allgemeinen in ihrem Ausgang den Samen der n\u00e4chsten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Beispiel ist es gut zu wissen, dass der FN vor drei Jahren sein B\u00fcro in der ENA (\u00c9cole Nationale d\u2019Administration) neben dem der Sozialisten und der Konservativen aufgemacht hat, und dass heute ein signifikanter Teil der Abg\u00e4nger der franz\u00f6sischen Verwaltungsschule (die Nachwuchs an F\u00fchrungskr\u00e4fte f\u00fcr den ganzen franz\u00f6sischen\u00a0 Staatsapparats bereitstellt) Sympathisanten des FN sind \u2026 \u201eSympathisanten\u201c, die dieses Mal ein professionelles Interesse am Erfolg ihrer Partei haben \u2026 und die Mittel haben, um dazu beizutragen<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a>. Diese Entwicklung sagt uns, dass die Ideen des FN nicht im Begriff sind aus dem franz\u00f6sischen Staatsapparat zu verschwinden, und also aus einem der Herzen Europas&#8230;<a href=\"http:\/\/www.europe2020.org\/payment\/index.php?lang=ge\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">f\u00fcr mehr, abonieren Sie<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a><a href=\"http:\/\/www.leap2020.net\/?lang=en\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Laboratoire Europ\u00e9en d\u2019Anticipation Politique<\/a>: Wurde im Jahr 2005 von Franck Biancheri und mir gegr\u00fcndet (im Anschluss an <a href=\"https:\/\/europe2020.org\/\">Europe2020<\/a>, dem Vorg\u00e4nger von LEAP, 1999 auch von uns beiden gegr\u00fcndet) und ist eine unabh\u00e4ngige europ\u00e4ische Denkfabrik, die ihre Antizipations-Arbeit vor allem zwei Themen widmet: der europ\u00e4ischen Gouvernance (<a href=\"http:\/\/www.leap2020.net\/category\/euroland\/?lang=en\">Projekt Euroland Gouvernance 2020<\/a>) und den Beziehungen Europas mit dem Rest der Welt\u00a0 (<a href=\"http:\/\/www.leap2020.net\/euro-brics\/?lang=en\">Projekt Euro-BRICS<\/a>). Im Rahmen seiner Arbeit organisiert LEAP Seminare und Veranstaltungen, die sich an Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Finanzen und Zivilgesellschaft richten, ver\u00f6ffentlicht Berichte und Analysen und den monatlichen Informationsbrief zur \u201eglobalen systemischen Krise\u201c, den <a href=\"https:\/\/geab.eu\/\/de\/\">GEAB<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wenn man ihm die Vorz\u00fcge eines Offiziers anpries, dann erkundigte sich Napoleon sofort nach dem Gl\u00fcck des Betreffenden. Quelle: <a href=\"http:\/\/www.lefigaro.fr\/livres\/2012\/12\/03\/03005-20121203ARTFIG00672--napoleon-chef-de-guerre-de-jean-tulard.php\">Le Figaro<\/a>, 03\/12\/2015.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 So wurden im Rahmen einer Partnerschaft zwischen LEAP und der Sorbonne die ersten Ausbildungen in Politischer\u00a0 Antizipation konzipiert, bald gefolgt vom <a href=\"http:\/\/anticipolis.eu\/de_8_presentation.php\">Handbuch der Politischen Antizipation<\/a>, von mir auf der Grundlage dieser Ausbildungen geschrieben und 2009 bei Anticipolis erschienen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.leap2020.net\/succes-et-resultats-concrets-du-sommet-des-jeunes-leaders-euro-brics-helsinki-8-9-juin-2015\/?lang=en\">LEAP\/EuroBRICS<\/a> , 26\/06\/2015<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.leap2020.net\/category\/euroland\/?lang=en\">LEAP\/EUROLAND<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Siehe auch: <a href=\"http:\/\/ir-pa.eu\/english-back-from-the-1st-international-conference-on-anticipation-towards-democratization-of-the-future\/?lang=de\">IRPA<\/a>, 10\/11\/2015<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00ab Le ventre est encore f\u00e9cond, d&#8217;o\u00f9 a surgi la b\u00eate immonde. \u00bb (\u201eDer Bauch ist fruchtbar noch, aus dem die widerw\u00e4rtige Bestie entsprang\u201c, siehe: <a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/B\u00eate_immonde\">Wikipedia FR<\/a>) ist die franz\u00f6sische \u00dcbersetzung von Bert Brechts ber\u00fchmter Zeile: \u201eDer Schoss ist fruchtbar noch, aus dem das kroch\u201c aus dem Theaterst\u00fcck \u201eDer unaufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui\u201c, eine Parabel auf Adolf Hitlers Aufstieg zur Macht. Siehe: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_aufhaltsame_Aufstieg_des_Arturo_Ui\">Wikipedia DE<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00ab\u00a02009, quand les petits-fils d\u2019Hitler, P\u00e9tain, Mussolini\u2026 prendront le contr\u00f4le de l\u2019UE.\u00a0\u00bb, Quelle: <a href=\"https:\/\/www.europe2020.org\/spip.php?article49\">Europe 2020<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Was die Privilegien der regierenden Kaste in England betrifft: Der k\u00fcrzlich erschienene Artikel im Telegraph \u00fcber den Nutzen, den Tony Blair aus seinen Jahren in der Downing Street Nr. 10 zieht, ist wirklich widerlich.\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/politics\/tony-blair\/11668401\/tony-blair-global-business-empire-taxpayers-money.html?utm_content=bufferb2b86&amp;utm_medium=social&amp;utm_source=twitter.com&amp;utm_campaign=buffer\">Telegraph<\/a>, 14\/12\/2015.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/uk\/politics\/british-army-could-stage-mutiny-under-corbyn-says-senior-serving-general-10509742.html\">The Independent<\/a>, 20\/09\/2015.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/economie\/article\/2015\/04\/16\/entre-la-city-et-le-travailliste-ed-miliband-la-guerre-est-declaree_4616709_3234.html\">Le Monde<\/a>, 16\/04\/2015.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/news.sky.com\/story\/1523051\/labours-corbyn-says-blair-attack-silly\">Sky News<\/a>, 22\/07\/2015.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.lefigaro.fr\/conjoncture\/2015\/12\/01\/20002-20151201ARTFIG00047-le-president-du-medef-tacle-le-programme-economique-du-front-national.php\">Le Figaro<\/a>, 01\/12\/2015.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/worldnews\/europe\/france\/12046087\/Front-National-win-could-lead-to-civil-war-warns-French-PM.html\">The Telegraph<\/a>, 11\/12\/2015.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/finance\/economics\/11949701\/AEP-Eurozone-crosses-Rubicon-as-Portugals-anti-euro-Left-banned-from-power.html\">The Telegraph<\/a>, 23\/10\/2015.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/worldnews\/europe\/poland\/12051752\/EU-parliament-head-refuses-to-apologise-over-coup-comment-after-Polish-PM-request.html\">The Telegraph<\/a>, 15\/12\/2015.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.thelocal.fr\/20151207\/police-want-to-ban-public-wifi-after-paris-attacks\">The Local<\/a>, 07\/12\/2015.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/uk.businessinsider.com\/r-amid-fears-of-greek-controls-cyprus-shows-restrictions-are-bearable-2015-6?r=US&amp;IR=T\">Business Insider<\/a>, 21\/06\/2015.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.eubusiness.com\/news-eu\/internet-extremism.15fs\">EU Business<\/a>, 04\/12\/2015.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.thetimes.co.uk\/tto\/news\/world\/europe\/article4630413.ece\">The Times<\/a>, 03\/12\/2015.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/en\/commentary-eu-turkey-summit-historic\/a-18883462\">Deustche Welle<\/a>, 30\/11\/2015.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quellen: <a href=\"http:\/\/www.lepoint.fr\/politique\/le-front-national-a-sciences-po-paris-27-08-2015-1959805_20.php\">Le Point<\/a>, 27\/08\/215\u00a0; <a href=\"http:\/\/www.marianne.net\/Les-enarques-du-FN_a233901.html\">Marianne<\/a>, 16\/11\/2013.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lieber Abonnent, liebe Abonnentin, Dies ist die 100ste Ausgabe und damit auch das 10te Jahr des unglaublichen Abenteuers GEAB. 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