{"id":25846,"date":"2016-02-15T17:00:07","date_gmt":"2016-02-15T16:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/geab.eu\/\/de\/petro-euro-argent-dette-crise-bancaire-economie-reelle-dix-ans-pour-sceller-le-sort-dun-systeme-economico-financier-2\/"},"modified":"2023-10-17T11:15:48","modified_gmt":"2023-10-17T09:15:48","slug":"petro-euro-argent-dette-crise-bancaire-economie-reelle-dix-ans-pour-sceller-le-sort-dun-systeme-economico-financier-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geab.eu\/de\/petro-euro-argent-dette-crise-bancaire-economie-reelle-dix-ans-pour-sceller-le-sort-dun-systeme-economico-financier-2\/","title":{"rendered":"Petro-Euro, Schuldengeld, Bankenkrise, Realwirtschaft: Zehn Jahre, um das Schicksal eines Wirtschafts- und Finanzsystem zu besiegeln"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Vor zehn Jahren in seiner zweiten Ausgabe vom Februar 2006<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>, in der er wegen des bevorstehenden Ausbruchs einer \u201eglobalen systemischen Krise\u201c Alarm schlug, st\u00fctzte sich der GEAB auf die Identifikation zweier starker Anzeichen: das Ende der Ver\u00f6ffentlichung des Geldmengen-Indexes M3<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> (was auf den Beginn des ber\u00fchmten, ungew\u00f6hnlich massiven \u201eDollardruckens\u201c hindeutete, von dem seitdem ohne Unterlass geredet wird) und der Start einer \u00d6lb\u00f6rse in Euro<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> durch den Iran \u2013 der damals noch nicht durch die internationalen Sanktionen eingeschr\u00e4nkt war. Diese zwei starken Anzeichen erlaubten es dem damaligen GEAB-Team festzustellen, dass etwas Enormes in Vorbereitung war, welches die Fundamente des Systems, in dem die Wirtschafts- und Finanzwelt zu dieser Zeit lebte, in Frage stellen w\u00fcrde, also das Petrodollar-System und das Schuldengeld.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was die Geldmenge betrifft, haben sich die Dinge seit zehn Jahren immer um dieses Thema gedreht. Die Einleitung dieses \u201eGelddruckens\u201c, welches die Amerikaner diskret durch den Stopp der Publikation des M3 machen wollten, musste kurz danach offiziell gemacht werden durch das gigantische QE der Fed<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>, welches dann gestoppt und zun\u00e4chst \u00fcbernommen wurde durch die QE \u201eAlliierten\u201c, die dann auch langsamer wurden, wie es unser Team seit sechs Monaten immer wieder darstellt. Fortsetzung und Ende des Versuchs, die Vormachtstellung des Dollars k\u00fcnstlich aufrecht zu erhalten, durch die Flutung der Welt mit diesem Geld; Fortsetzung und Ende des Systems des Wachstums durch Verschuldung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was den Verkauf von iranischem \u00d6l in Euro betrifft, eine gr\u00f6\u00dfere Attacke eines Quertreibers auf das Petrodollar-System, ist es besonders interessant, dies nochmal aufzurollen: die Ank\u00fcndigung des Beginns dieser Petroeuro-B\u00f6rse Anfang 2006 durch den Iran, die Ausl\u00f6sung der internationalen Sanktionen gegen dieses Land im Juli 2006, was dann dieses Projekt verhindert hat, dann die enormen Angriffe auf den Euro via Griechenland ab 2009<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>, die es dem Dollar erlaubten, wieder als Kronleuchter da zu stehen, nachdem er 2008 sein Licht verloren hatte. Es ist auch noch interessant, festzustellen, dass die griechische Schuldenkrise (obwohl ungel\u00f6st) von den Medien schlie\u00dflich nicht mehr verfolgt wird, genau zu dem Zeitpunkt, zu dem der von den Sanktionen befreite Iran den Verkauf seines \u00d6ls in Euro ank\u00fcndigt \u2026 und dass am n\u00e4chsten Tag die Deutsche Bank von allen Seiten attackiert wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von Anfang an war es eine der Hypothesen unseres Teams, Sie erinnern sich, dass der wahre \u201eGame-changer\u201c f\u00fcr die globale Vorherrschaft des Dollars tats\u00e4chlich der Euro ist. Weil der Euro ganz offensichtlich die erste W\u00e4hrung war, die in direkter Konkurrenz stand zum einzigartigen Status des Dollar als internationaler Reservew\u00e4hrung. Und wenn man in der Retrospektive sich einmal die oben dargestellte Abfolge der Ereignisse anschaut, kann man sich nicht davon abhalten, festzustellen, dass der wahre, in den letzten zehn Jahren stattfindende Krieg ein Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und Europa war. Ein Krieg, w\u00e4hrend dem der Yuan, die BRICS, die New Development Bank und ein ganzes zum Westen alternatives System in Ruhe Fortschritte machen konnte, w\u00e4hrend der Westen sich heimlich aufrieb<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie sehr jeder Widerstand gegen Ver\u00e4nderung zwecklos ist. Obwohl &#8230; <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man jetzt das, was 2007-2008, dem offiziellen Beginn der Krise, passiert ist, und diese neue Episode, die die Finanzwelt so beunruhigt vergleicht, dann dr\u00e4ngt sich uns ein Bild der zehnj\u00e4hrigen Krise auf: die Abst\u00fcrze, die die Werte am Anfang der Krise erlebt haben, waren riesig und das System stand kurz davor, v\u00f6llig zusammenzubrechen. Auf eine bestimmte Art gibt der Prozess des Zusammenbruchs den Eindruck, angehalten worden zu sein, genau bevor er den Boden ber\u00fchrte. Auf diese Weise ist der Bruch nicht wirklich passiert: irgendwie ein abgewendeter Crash.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong style=\"line-height: 1.5;\"><a href=\"https:\/\/geab.eu\/\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/fig-1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-25840 lazyload\" data-src=\"https:\/\/geab.eu\/\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/fig-1-366x204.jpg\" alt=\"fig 1\" width=\"366\" height=\"204\" data-wp-pid=\"25840\" data-srcset=\"https:\/\/geab.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/fig-1-366x204.jpg 366w, https:\/\/geab.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/fig-1-500x279.jpg 500w\" data-sizes=\"(max-width: 366px) 100vw, 366px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 366px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 366\/204;\" \/><\/a><\/strong>Baltic Dry Index 2006-2014 \u2013 Quelle: Business Insider<a style=\"line-height: 1.5;\" href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und es ist eine Tatsache, dass damals niemand ein Interesse an dem hatte, woran das System krankte, ganz einfach weil noch nichts daf\u00fcr vorbereitet war, es zu ersetzen. Also: Standbild \u2026 f\u00fcr zehn Jahre.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zehn Jahre, in denen die ganze Welt gearbeitet hat \u2026 zum Besseren oder Schlechteren: die Chinesen haben ihre Wirtschaft umgebaut und sich vorbereitet auf den unvermeidlichen \u00dcbergang vom Status der Werkbank der Welt zu dem einer vollwertigen Wirtschaftsmacht, die BRICS haben sich organisiert und haben die Werkzeuge f\u00fcr neue Finanzierungsmechanismen und internationale Governance geschaffen, die Vereinigten Staaten von Obama haben daran gearbeitet, die gro\u00dfen Hindernisse zu de-blockieren, die die Vereinigten Staaten von George W. Bush hinterlassen haben (in erster Linie die Sanktionen gegen den Iran), die Russen haben sich als geopolitische Gegenmacht positioniert, die Vereinigten Staaten des Pentagon haben sich aus vielen Orten der Welt zur\u00fcckgezogen, aber sind einmarschiert auf das Territorium Europas, das als Front, die unbedingt gehalten werden muss, gesehen wird, die Finanzm\u00e4chte haben den gr\u00f6\u00dften Teil der Projekte blockiert, von denen man annehmen k\u00f6nnte, dass sie sie betreffen \u2026 aber nicht alle (in der Realit\u00e4t haben sie allerdings einen gro\u00dfen Teil ihrer Pracht verloren), und was die Europ\u00e4er betrifft, der Euro hat widerstanden und die Abkopplung von den Vereinigten Staaten hat trotzdem Fortschritte gemacht auch wenn eine echte Governance der Eurozone immer noch auf sich warten l\u00e4sst (\u2026 bis das britische Referendum kommt, wie wir es weiter hinten sehen werden), wie auch eine gemeinsame europ\u00e4ische Verteidigung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In K\u00fcrze: vor 8 Jahren konnte das System nicht brechen, ohne den ganzen Planeten in eine gigantische Katastrophe zu rei\u00dfen, heute k\u00f6nnte man annehmen, dass viele Dinge bereit sind, um die planetare Wirtschaft \u201ezu empfangen\u201c, wenn das alte System die letzten Zentimeter nimmt, die es vom Aufschlag auf den Boden trennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nun scheint es, dass dieser finale Crash jetzt im Gang ist.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die westliche Bankenkrise, unvermeidliche Folge des Absturzes des \u00d6lpreises in Dollar, bringt die Finanzwelt zum Erbeben. Dies hat zwar in China begonnen, aber, wie wir es insbesondere in der letzten Ausgabe erkl\u00e4rt haben, hat das, was in China bebte, nichts spezifisch chinesisches: das war der chinesische Teil des ber\u00fchmten west-zentrierten Finanzsystems. Und jetzt ist es in der Tat schon nach Europa aufgestiegen \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das hei\u00dft, unser Team glaubt, dass der psychologische Schock (Panikrisiko bei den Regierungen und den Bev\u00f6lkerungen) derzeit am gef\u00e4hrlichsten ist in dieser Krise der M\u00e4rkte und der Banken. Denn im Grunde m\u00fcssen sich die wahnhaften und v\u00f6llig k\u00fcnstlichen Bewertungen dieser Schl\u00fcsselspieler dieses alten Finanzsystems, welche die Banken und die M\u00e4rkte sind, eines Tages entleeren, damit die korrespondierende gigantische Schuldenlast endlich restrukturiert wird und die Wirtschaft endlich neu starten kann. Ohne die Tatsche zu ber\u00fccksichtigen, dass es auch n\u00f6tig ist, dass die gigantischen Finanzm\u00e4chte geschw\u00e4cht werden, damit die Politik endlich die Dinge wieder komplett in die Hand nehmen kann \u2013 in der Hoffnung, dass sie sich weiterhin in der Demokratie verankert, andernfalls k\u00f6nnte diese Wieder\u00fcbernahme durch die Politik in den Taschen der Milit\u00e4rs enden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Unser Team m\u00f6chte jetzt eine komplement\u00e4re Interpretationsachse der Triebfedern der globalen systemischen Krise vorschlagen, die einen aus der Sicht der Antizipation interessanten Gesichtspunkt darstellt.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit die Meister des 20. Jahrhunderts zu Beginn des 21. Jahrhunderts an die K\u00fcsten der \u201eNeuen Welt\u201c gelangt sind, haben sie sehr schnell die neuen Horizonte, die von den Schwellenl\u00e4ndern ge\u00f6ffnet wurden, verstanden. Die alte \u201edritte Welt\u201c, dann \u201esich entwickelnde Welt\u201c, die jetzt als an der \u201eSchwelle\u201c stehend bezeichnet wird, wo sie die Schwelle bereits \u00fcberschritten hat, entfaltete sich vor ihren geblendeten Augen. Besonders die Vereinigten Staaten, aber auch Europa, n\u00e4mlich der bis dato dominierende Club, haben sich zuerst die H\u00e4nde gerieben in Aussicht auf die wunderbaren, sich ihnen \u00f6ffnenden M\u00e4rkte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ganze westliche Wirtschaft hat sich deshalb kopf\u00fcber in ein allgemeines Projekt der wundersamen Investition gest\u00fcrzt mit dem Ziel, sich darauf vorzubereiten, die gigantische Nachfrage zu befriedigen, die sie \u00fcberschwemmen w\u00fcrde. Um das zu tun, haben die Unternehmen Prognosen gemacht f\u00fcr enthusiastische und sehr \u00fcberzeugende Ergebnisse, um von den Banken die notwendigen Mittel zu erhalten f\u00fcr ihre Expansion. Die Kredite wurden bewilligt wegen der Perspektive von au\u00dferordentlichen Renditeaussichten. Milliarden und Abermilliarden von Dollar wurden so von den privaten Banken gedruckt und sie haben damit einen exorbitanten numerischen Reichtum in vorausschauender Bewertung geschaffen, von dem niemand zweifelte, dass er sich schnell in wahren Reichtum umsetzen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bleiben wir einen Augenblick bei der fundamentalen monet\u00e4ren Krise, die dieses Verhalten induziert hat. Wie jeder wei\u00df, verwandelte sich das Geld Dollar der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts von einem goldbasierten in ein \u00f6lbasiertes Geld, dann hat die Ultra-Finanzialisierung es in der Realit\u00e4t in eine neue Etappe katapultiert: das Geld \u201evorausschauender Wert\u201c. Tats\u00e4chlich antizipiert eine private Bank, wenn sie Geld sch\u00f6pft, um ein Projekt zu finanzieren, dass dieser Kredit den antizipierten Reichtum schaffen wird, und dass das Geld so mit der wirtschaftlichen Realit\u00e4t verbunden bleibt. Und es ist so, dass in einer in einem regelm\u00e4\u00dfigen Rhythmus wachsenden Wirtschaft das Geld auf diese Weise tats\u00e4chlich Geld bleibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aber wenn in einem Moment der Geschichte ein wahnhafter Optimismus ein Wirtschaftssystem ergreift, basierend auf einer die ganze Welt betreffenden und fehlerhaften Antizipation, dann wird das Geld zur Schuld, zur \u201ewahren\u201c in diesem Fall.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und das ist, was passiert ist seit 2005, und das stellt in der Tat das Geldsystem in Frage, in dem Ma\u00dfe, in dem sich diese Schuld mit dem \u201eechten\u201c Geld vermischt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tats\u00e4chlich ist das Problem des Westens, dass er es unterlassen hat zu verstehen, dass die neuen M\u00e4rkte auch eine neue Konkurrenz bedeuten w\u00fcrden und dass ihre Unternehmen nicht die einzigen w\u00e4ren, die von dem Manna profitieren w\u00fcrden, wahrscheinlich eher das Gegenteil. Diesen wesentlichen Antizipations-Fehler konnte man zum ersten Mal 2007 sehen und die Subprime-Krise war die des unteren Endes der Nahrungskette des Finanzsystems: die Einzelpersonen, die sich die weltweit einfachsten pers\u00f6nlichen Kredite aufschwatzen lie\u00dfen in diesem ber\u00fchmten Kontext von wahnhaftem Enthusiasmus \u00fcber die allgemeinen \u00f6konomischen Perspektiven. Acht Jahre sp\u00e4ter ist es das ober Ende der Nahrungskette, das in Flammen aufgeht: die ganze Wirtschaft, die aus dieser Verschuldung geboren wurde, bricht zusammen und die Banken, die f\u00fcr das Verbrechen verantwortlich sind, sind endlich gezwungen, wegen der Irrealit\u00e4t ihrer Bewertungen zu handeln. Die CDS und all diese Produkte, die die Kreditvergabe seit dem Ende des letzten Jahrhunderts erleichtert und unverantwortlich gemacht haben, l\u00f6sen sich in Rauch auf: Verdampfung von Phantom-Werten, wie vom GEAB schon seit langem antizipiert \u2026 es hat zehn Jahre gedauert, bis es passiert, zehn Jahre um eine Krise abzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Beschreibung mag erschreckend klingen. Dennoch denkt unser Team weiterhin: dass die \u201eharte Landung\u201c vor allem eine vorteilhafte \u201eLandung\u201c sein wird, selbst wenn zahlreiche Akteure dabei Federn lassen werden, dass die Welt zehn Jahre Zeit hatte, sich auf diesen Fall vorzubereiten, der auch eine L\u00f6sung ist, dass die Banken zweifellos nicht wirklich bankrott gehen werden (oder nur sehr wenige), weil die Staaten oder die supranationalen Einheiten jetzt gleicherma\u00dfen in einer Position sind, die Dinge wieder in die Hand zu nehmen, im Gegensatz zu vor zehn Jahren, dass auch wenn die Indikatoren auf rot stehen, die neuen Indikatoren, die schon auf gr\u00fcn stehen, anfangen, das Licht der Welt zu erblicken, dass neue wirtschaftliche Dynamiken (insbesondere die ganze kollaborative, durch das Internet erm\u00f6glichte Wirtschaft) schon da sind, und dass die politischen Systeme, die wieder am Zug sind, nicht lange dazu brauchen werden, sie zu orten, sie zu \u201eframen\u201c, sie kompatibel zu machen, sie zu besteuern und damit den kollektiven Reichtum neu zu schaffen, usw.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das hei\u00dft, es wird Kollateralsch\u00e4den geben: vereinfachend ist unser Team in Versuchung anzunehmen, das insbesondere alles leiden wird, was \u201ezu gro\u00df\u201c ist. Weil alles, was zu gro\u00df ist, auch extrem verschuldet ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u00d6lindustrie (Fracking) ist ein charakteristischer Fall dieses Verschuldung-Wahnsinns: die Theorie vom Peak Oil am Beginn des 21. Jahrhunderts hat die Fata Morgana einer Explosion des \u00d6lpreises entstehen lassen, die mathematisch unausweichlich erschien, und unversch\u00e4mte Investitionen rechtfertigte, basierend auf Hypothesen von grandiosen Ertr\u00e4gen. Wir haben schon gesehen, dass die so \u201eerfundenen\u201c \u00d6lreserven, derzeit nach und nach verschwunden sind, weil sie nie gef\u00f6rdert werden; sie haben trotzdem existiert in den Bilanzen der Unternehmen (auf Pump) und in denen der Banken \u2013 Verdunstung von Phantom-Aktiva.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir haben das letzte Mal gesehen, dass wir ernsthafte Schwierigkeiten antizipieren in so kraftvollen Sektoren wie dem der R\u00fcstung, aus demselben Grund: der Tods\u00fcnde des Stolzes \u201ewir werden mit unseren Waffen den ganzen Planeten abdecken\u201c; wir sehen in dieser Ausgabe, dass die ganze G\u00fctertransportindustrie in Gefahr ist; wir sehen in der n\u00e4chsten Ausgabe, dass der Hoch- und Tiefbau, der derzeit Milliardengewinne in den Schwellenl\u00e4ndern erwartet, dabei ist eine falsche Antizipation zu machen<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a>. Wir sind auch seit langem davon \u00fcberzeugt, dass die Monsantos und die anderen Alchemisten der Agroindustrie gro\u00dfe Probleme haben werden \u2026 auch unter dem Schlag der Wirkung des Pariser Umweltgipfels und der Wieder\u00fcbernahme durch die Politik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie wir oben schon ausgef\u00fchrt haben, ist und bleibt unser wahre Beunruhigung, ob diese Wieder\u00fcbernahme durch die Politik demokratisch ist oder nicht. In wessen Dienst wird sich diese Politik begeben? In den der Ordnung oder den des guten Daseins? (\u00a0<a href=\"http:\/\/www.europe2020.org\/payment\/index.php?lang=ge\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">f\u00fcr mehr, abonieren Sie<\/a>)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.leap2020.eu\/LEAP-Europe2020-Alert-Global-systemic-rupture-March-20-26-2006-Iran-USA-Release-of-global-world-crisis_a263.html\">LEAP<\/a> (alte Website), 15\/02\/2006.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"https:\/\/research.stlouisfed.org\/fred2\/series\/M3\">Federal Reserve Bank of Saint Louis<\/a>, 13\/03\/2006.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"https:\/\/www.thetrumpet.com\/article\/1931.24.78.0\/middle-east\/iran\/will-irans-oil-hurt-the-dollar?preview\">The Trumpet<\/a>, 12\/2005.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/themarketmogul.com\/brief-history-quantitative-easing\/\">The Market Mogul<\/a>.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Greek_government-debt_crisis_timeline\">Wikipedia<\/a>.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Es ist ziemlich offensichtlich, dass die \u201eNATOisierung\u201c Europas ab 2014 nach dem gleichen Muster gelesen werden kann.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Wir werden darauf weiter hinten zur\u00fcckkommen, wollen jetzt nur feststellen, dass dieser Index dabei ist die 300 zu unterschreiten, und also um 50% abst\u00fcrzt im Vergleich zu den letzten Mittelwerten \u2026 was tats\u00e4chlich nichts ist im Vergleich mit seinem Absturz von 11.000 auf 600 im Jahr 2008 \u2026 aber das sind trotzdem die letzten Zentimeter vor der Insolvenzwelle.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.lesechos.fr\/03\/07\/2013\/LesEchos\/21470-097-ECH_vers-un-boom-sans-precedent-du-marche-de-la-construction.htm\">Les Echos<\/a>, 03\/07\/2015<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor zehn Jahren in seiner zweiten Ausgabe vom Februar 2006[1], in der er wegen des bevorstehenden Ausbruchs einer \u201eglobalen systemischen Krise\u201c Alarm schlug, st\u00fctzte sich der GEAB auf die Identifikation zweier starker Anzeichen: das Ende der Ver\u00f6ffentlichung des Geldmengen-Indexes M3[2] (was auf den Beginn des ber\u00fchmten, ungew\u00f6hnlich massiven \u201eDollardruckens\u201c hindeutete, von dem seitdem ohne Unterlass [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":25834,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[106],"tags":[2614,2628,2615,2493,2554,252,214,213,209,2627,2555],"class_list":["post-25846","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-perspektiven","tag-argent-dette-de","tag-bankenkrise","tag-crise-bancaire-de","tag-crise-systemique-globale-de","tag-euro-de","tag-europe-de","tag-geab","tag-leap","tag-petrole-de","tag-schuldengeld","tag-systeme-economico-financier-de"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.8 - 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