{"id":27953,"date":"2016-04-15T19:35:23","date_gmt":"2016-04-15T17:35:23","guid":{"rendered":"https:\/\/geab.eu\/\/de\/bresil-europe-iran-us-arabie-saoudite-retour-du-souverainisme-national-vers-un-nouveau-baroud-dhonneur-des-etats-nations\/"},"modified":"2023-10-17T11:21:57","modified_gmt":"2023-10-17T09:21:57","slug":"brasilien-europa-iran-usa-saudi-arabien-rueckkehr-des-nationalen-souveraenismus-auf-dem-weg-zu-einem-neuen-letzten-gefecht-der-nationalstaaten-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geab.eu\/de\/brasilien-europa-iran-usa-saudi-arabien-rueckkehr-des-nationalen-souveraenismus-auf-dem-weg-zu-einem-neuen-letzten-gefecht-der-nationalstaaten-2\/","title":{"rendered":"Brasilien, Europa, Iran, USA, Saudi-Arabien \u2013 R\u00fcckkehr des nationalen Souver\u00e4nismus: Auf dem Weg zu einem neuen letzten Gefecht der Nationalstaaten?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die globale systemische Krise komponiert seit fast 10 Jahren einen beeindruckenden symphonischen \u201eKanon\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>, in welchem die Finanzkrise, die Wirtschaftskrise, die gesellschaftliche Krise, die politische Krise, die ideologische Krise und die geopolitische Krise, die alle von globaler Natur sind, \u00e4hnliche melodische Linien spielen, die aber mit Verz\u00f6gerung einsetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sagen das jetzt schon seit mehreren Monaten: es ist der politische Aspekt der Krise, der derzeit die globale Agenda auf eine beeindruckende und beunruhigende Art dominiert. Die Schw\u00e4chung der Staaten im Rahmen dieser politischen Krisen, kombiniert mit geopolitischen oder wirtschaftlichen Schocks, denen diese Staaten ausgesetzt sind, f\u00fchrt heute zu einem nationalen R\u00fcckzug, der nichts gutes f\u00fcr die Demokratie im Inneren und den Frieden im \u00c4u\u00dferen verhei\u00dft. All dies haben wir schon im Detail beobachtet. Es geht nun darum, die Charakteristiken dieses in mehrere Richtungen gehenden nationalen R\u00fcckzugs gut zu verstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Sich h\u00e4ufende politische Krisen und Schw\u00e4chung der Staaten in einer ersten Phase<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den symboltr\u00e4chtigsten Fall dieser politischen Krise liefert uns Brasilien und dieser zweite Versuch der politischen Klassen des Landes, ihre demokratische gew\u00e4hlte Pr\u00e4sidentin des Amtes zu entheben<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>. Aber dieser beispielhafte Fall, der jetzt L\u00e4nder betrifft, die modern sind und von einer global bedeutsamen Gr\u00f6\u00dfe, ist nicht isoliert. Fast gleichzeitig gab es einen Versuch der Amtsenthebung, der schlie\u00dflich abgewendet wurde, gegen Jacob Zuma, den s\u00fcdafrikanischen Pr\u00e4sidenten<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>. Zuvor passierten schon unter gr\u00f6\u00dferem Aufsehen extreme Infragestellungen in der T\u00fcrkei gegen Erdogan<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> oder in Russland gegen Putin<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>. Nat\u00fcrlich muss auch der Fall Janukowytsch<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> in der Ukraine in dieselbe Kategorie der Amtsenthebung oder des Versuchs der Amtsenthebung von gew\u00e4hlten Staatschefs gesetzt werden. Auch Europa hat sein Beispiel, n\u00e4mlich Italien, das von einem nicht gew\u00e4hlten Regierungschef regiert wird seit dem erzwungenen R\u00fccktritt von Enrico Letta im Jahr 2014<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> (dieser war wenig popul\u00e4r).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man kann sagen, dass alle diese Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten ihren Ursprung im arabischen Fr\u00fchling haben, obwohl es auch interessant ist zu bemerken, dass im zeitlichen Ablauf die vertriebenen Staatschefs aus demokratischen Systemen kommen, die immer weniger fragw\u00fcrdig sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als allgemeine Aussage muss man diesen Trend in Verbindung bringen mit der Notwendigkeit der Transparenz durch das Internet und der Notwendigkeit (auch verursacht durch die Internet-Revolution) zur Erfindung von neuen demokratischen Methoden, was wir hier schon oft diskutiert haben. Unbestreitbar reicht im Zeitalter des Internets und eines globalisierten und hochgradig verbundenen sozialen Gef\u00fcges das alte System der demokratischen Validierung der f\u00fchrenden Politiker durch periodische Wahlen nicht mehr aus, um eine ausreichende Legitimation zum Regieren zu schaffen. Zahlreiche Denker arbeiten an der Neuerfindung der Werkzeuge der demokratischen Legitimierung der Politik durch die Menschen, aber in diesem Stadium ist das, was die B\u00fcrger von dieser Arbeit sehen, nicht sehr beeindruckend und besteht im Wesentlichen darin, zu sehen, dass neue Parteien entstehen, dass gew\u00e4hlte Politiker abgesetzt werden und dass abgehaltene Volksabstimmungen ignoriert werden<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a>. Die zu dieser gr\u00f6\u00dferen Frage notwendige Reform ist unendlich grundlegender.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Verh\u00e4rtung der Staaten und Aufgabe der Prinzipien der Offenheit und der Demokratie in einer zweiten Phase<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber in der Abwesenheit von L\u00f6sungen liefern die immer schwerwiegenderen politischen Destabilisierungen, deren Zeuge wir sind, die idealen Bedingungen f\u00fcr eine Verh\u00e4rtung der Staaten, die Aufgabe der demokratischen Prinzipien und die Gleichschaltung der nationalen Kollektive durch eigene oder fremde Interessen. Zwischen Vormundschaft durch eine fremde Macht und anst\u00e4ndigem Nationalismus, die V\u00f6lker werden in den kommenden Jahren in der \u00f6ffentlichen Debatte kaum eine Rolle spielen, \u00fcberall dort, wo die Spitze der politischen Pyramide ver\u00e4ndert wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was den Nationalismus betrifft haben wir die Beispiele von Putin und Erdogan, politische F\u00fchrer, die durch die Krisen, die sie getroffen haben, verh\u00e4rtet wurden. Was die Vormundschaft betrifft haben wir die Ukraine, \u00c4gypten, \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>S\u00fcdamerika: Amerikanische Vormundschaft oder Eintritt ins 21. Jahrhundert?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was Brasilien betrifft, haben wir seit mindestens einem Jahr auf diesen Seiten antizipiert, dass es f\u00fcr S\u00fcdamerika, nachdem es sich zu Ende des 20. Jahrhunderts von den Milit\u00e4rdiktaturen befreit hat, notwendig sein k\u00f6nnte, auch die Zeit der popul\u00e4ren Revolutionen hinter sich zu lassen, bevor es mit Zuversicht in die Zukunft blicken kann. Ganz sicher ist es berechtigt, sich \u00fcber eine R\u00fcckkehr der Umklammerung des Subkontinents durch die Vereinigten Staaten zu beunruhigen, deren Schocks von Cristina Fernandez in Argentinien<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a>, Dilma Rousseff in Brasilien, Nicola Maduro in Venezuela<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a>, \u2026 erlebt wurde. Jedoch waren sie alle Erben der linken Revolution\u00e4re einer Vergangenheit, die ganz sicher glorreich war, aber auch verankert in einer jetzt anachronistischen Geschichte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb wird es allen betroffenen L\u00e4ndern nicht gelingen, den ihnen zustehenden Platz in der Welt von Morgen einzunehmen, solange diese Abstammung gegen sie verwandt werden kann. Wenn Dilma Rouseff, ganz modern, an der Verst\u00e4rkung von MERCOSUR arbeitet oder am Beitrag von Brasilien zur Reform der globalen Governance durch die BRICS, ist es f\u00fcr einige zu leicht, das auf das Konto eines prim\u00e4ren Anti-Amerikanismus zu schreiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn nat\u00fcrlich werden Regime-Changes in diesen L\u00e4ndern zuerst Unsicherheit und ein Gef\u00fchl der R\u00fcckkehr in die Vergangenheit verursachen, teilweise auch gerechtfertigt. Aber das Amerika von heute und das der f\u00fcnfziger Jahre sind sehr verschieden. China steht nicht kurz davor, den Subkontinent wieder zu verlassen und das Internet wird nicht dauerhaft verschwinden. Und die politische Verh\u00e4rtung, die diese L\u00e4nder dann erfahren werden, wird genau dem entsprechen, was die ganze Welt in den n\u00e4chsten Jahren erleben wird. Die Macris und die anderen Temer<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a>, ganz sicher Freunde der Finanzwelt und der Amerikaner, werden schnell feststellen, dass ihre Sponsoren leerere Taschen und K\u00f6pfe haben als sie glauben. Das italienische Beispiel spricht in dieser Hinsicht f\u00fcr sich: Matteo Renzi, der an die Macht gebracht wurde auf dem H\u00f6hepunkt der euro-russischen Krise und ganz sicher durch transatlantische Interessen, wurde sehr schnell einer der Hauptkritiker der Sanktionen gegen Russland<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Iran: Auf dem Weg zu einem \u00e4hnlichen Schicksal?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das bedeutet, dass diese Verh\u00e4rtung der politischen Systeme als Reaktion auf die Risiken der Unordnung im Gefolge der zahllosen, alle treffenden Krisen nicht beruhigen kann. Hier ein Beispiel einer politischen Infragestellung, die dramatische Konsequenzen h\u00e4tte. Im Iran ist es m\u00f6glich, dass der reformistische F\u00fchrer Rohani (dem im Februar ein neuer Wahlsieg gelang<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a>) tats\u00e4chlich nicht mehr so solide ist. Er reitet derzeit auf dem Erfolg der Aufhebung der internationalen Sanktionen und der \u00d6ffnungsperspektive, die sich dieser gro\u00dfen Macht endlich bietet. Jedoch l\u00e4sst die Verz\u00f6gerung der tats\u00e4chlichen Aufhebung der Sanktionen durch die Vereinigten Staaten<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> im Iran ein Gef\u00fchl von Verrat wachsen. Und die Ultra-Konservativen im Land sind nicht verschwunden. Wenn der Erfolg von Rohani bez\u00fcglich der wirtschaftlichen \u00d6ffnung des Landes ihren Einfluss sinken l\u00e4sst, dann kann die Haltung der Vereinigten Staaten zur Folge haben, dass das reformistische Lager das Gesicht verliert und der Einfluss des konservativen Lagers ansteigt. Es ist nicht notwendig zu pr\u00e4zisieren, dass dies genau die Bedingungen sind, die Israel, Saudi-Arabien und die Vereinigten Staaten autorisieren w\u00fcrden, den Iran anzugreifen, zu dessen Unterst\u00fctzung dann Russland, Indien und China k\u00e4me, was wahrscheinlich einen \u00e4u\u00dferst dramatischen Domino-Effekt f\u00fcr den Mittleren Osten und dar\u00fcber hinaus ausl\u00f6sen w\u00fcrde. Wenn das Amerika Obamas bewiesen hat, dass es verstehen kann, dass es diese Art Irrtum vermeiden muss, dann k\u00f6nnte das einer Clinton oder eines Cruz daf\u00fcr dumm genug sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Europa: Super-Staat oder Ort der Harmonisierung der nationalen Politiken?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein letztes Wort \u00fcber Europa, das sich auch immer mehr verbarrikadiert hinter seinen Grenzen und seinen Sicherheiten, und das nationalstaatliche Modell, das es erfunden hat. Das hei\u00dft, dieser R\u00fcckgriff auf die \u201eharten\u201c Souver\u00e4nit\u00e4tswerkzeuge (Armee, Polizei, Grenzen) spielt sich auf zwei Ebenen ab, der Ebene des Nationalstaats und der europ\u00e4ischen supranationalen Ebene, in einer Mischung von objektiver Allianz und einem Kampf der zwei Etagen des einzigartigen europ\u00e4ischen politischen Systems. Und der Kontinent schwingt zwischen zwei Entwicklungen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">. Die eine besteht aus dem Transfer der Souver\u00e4nit\u00e4tswerkzeuge auf die europ\u00e4ische Ebene, was die Perspektive der Etablierung eines Super-Staates bedeutet, der alle n\u00f6tigen Attribute h\u00e4tte, um seine Rolle in der globalen Konfrontation, die sich immer mehr abzeichnet, zu spielen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">. Aber die andere ist viel interessanter und real auch zu beobachten: die europ\u00e4ische Ebene nimmt teilweise die Rolle des W\u00e4chters der europ\u00e4ischen Werte ein (nat\u00fcrlich der von nach 1945) und l\u00e4sst dabei der Ebene des Nationalstaates freie Hand, wobei sie die Rolle des Koordinators spielt. Zum Beispiel:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.. Im Fall der italienischen Banken hat Europa einfach eine Regel produziert, legitim und dar\u00fcber hinaus verst\u00e4ndlich, die darin besteht, staatliche Hilfen f\u00fcr den Bankensektor zu verbieten<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a>. Dann l\u00e4sst es das Land damit zurecht kommen. So hat Italien einen Rettungsfond geschaffen, der vom Bankensektor selbst best\u00fcckt wird und nicht durch \u00f6ffentliche Silberlinge<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.. Zur Frage der Grenzen, schlagen die europ\u00e4ischen Parlamentarier aktuell vor, dass die neuen Grenzschutzkr\u00e4fte unter der Kontrolle des europ\u00e4ischen Rates (Mitgliedsstaaten) sind und nicht der Kommission; das hei\u00dft, die europ\u00e4ische Ebene macht ein Gesetz und autorisiert damit den Nachbarn dessen, der entscheidet, die Grenze nicht zu schlie\u00dfen, seine Grenze wieder in Kraft zu setzen<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.. In der Frage des Umweltschutzes rechtfertigen die Probleme mit der Ostsee heute einen dringlichen Bericht des Europ\u00e4ischen Rechnungshofes, der Druck aus\u00fcbt auf die Anrainerstaaten, die europ\u00e4ischen Entscheidungen anzuwenden<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den drei F\u00e4llen produziert Europa strategische Orientationen und die Regeln\/Gesetze und die Mitgliedsstaaten benutzen ihre Souver\u00e4nit\u00e4tswerkzeuge, um sie anzuwenden. An beiden Enden dieser Governance-Kette gibt es Baustellen: auf der einen Seite die St\u00e4rkung der europ\u00e4ischen Autorit\u00e4t der Anwendung der Regeln und auf der anderen Seite die Erfindung eines Mechanismus der demokratischen Legitimierung der von der europ\u00e4ischen Ebene entschiedenen strategischen Orientationen, eine essentielle Funktion, die das europ\u00e4ische Parlament im derzeitigen Zustand nicht ausf\u00fcllt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Fall der ersten Entwicklung sieht man, wie sich ein Europa etabliert, das die nationalen Souver\u00e4nit\u00e4tswerkzeuge an sich rei\u00dft und in seinem urspr\u00fcnglichen Projekt der Erfindung eines neuen politischen Modells scheitert. Im Fall der anderen Entwicklung \u00f6ffnet sich der Weg zu einem Europa, basierend auf seinen Staaten und f\u00fcr deren Koh\u00e4renz verantwortlich (wodurch die europ\u00e4ische Demokratisierung aber nicht eingespart werden kann).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir haben immer festgestellt, der Weg, den Europa w\u00e4hlt, beeinflusst den, den die Welt nimmt, insbesondere im Aspekt des Risikos der Ausbreitung globaler Konflikte. Heute sch\u00e4tzt unser Team, dass die Ebene des Nationalstaates die beunruhigendste ist (Anstieg von fremdenfeindlichen Bewegungen, Demokratie auf Halbmast, Erh\u00f6hung der Milit\u00e4rbudgets, \u2026), und dass die europ\u00e4ische Ebene eher dazu beitr\u00e4gt, die Richtung der Gr\u00fcndungsgrunds\u00e4tze beizubehalten<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Multipolare Welt: Von einer Welt aus gro\u00dfen integrierten Regionen zu einer Zeit der nationalen Superm\u00e4chte<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber au\u00dferhalb Europas, dessen Prozess der regionalen Integration, trotz seines Scheiterns auf der politischen Ebene, der fortgeschrittenste der Welt ist, verschwindet die Hoffnung auf eine multipolare, auf gro\u00dfen, alle integrierenden Regionen basierende Welt gerade vor unseren Augen. Man sieht gut, wie sich eine multipolare Welt entwickelt, aber sie besteht aus Super-Staaten, die eine immer klarer hegemoniale regionale Politik machen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0. Die Vereinigten Staaten, nat\u00fcrlich, die versuchen die Kontrolle \u00fcber das, was sie f\u00fcr ihre zwei Hinterh\u00f6fe halten, n\u00e4mlich Europa und S\u00fcdamerika, wieder aufzunehmen;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">. Europa, in der Tat auch, in jedem Fall ein bestimmtes Europa, das von einer gigantischen Einflusszone tr\u00e4umt, die aus L\u00e4ndern besteht, die sich mit ihm verb\u00fcnden und sich den westlichen europ\u00e4ischen Unternehmen anbieten im Austausch f\u00fcr Visaerleichterungen, \u2026 und f\u00fcr ewige und immer wieder entt\u00e4uschte Integrationstr\u00e4ume (Georgien, T\u00fcrkei, Ukraine, \u2026)<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a>;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">. Russland, zwangsl\u00e4ufig, das k\u00e4mpft, um seine historische Einflusszone aufrecht zu erhalten, in Osteuropa, auf dem Balkan, im Kaukasus und in den turkophonen Republiken \u2013 insbesondere mit dem Ziel, die Einkreisung, mit welcher die NATO seit dem Fall der Mauer unaufhaltsam voranschreitet, soweit wie m\u00f6glich weg zusto\u00dfen;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">. China (wie man es weiter hinten in dieser Ausgabe des GEAB sieht), das sich in der Welt etabliert und auch das Bed\u00fcrfnis hat, seine Sicherheitszone um das Land herum zu etablieren und die Routen zu sichern, die es braucht, um seine Bev\u00f6lkerung von 1,5 Milliarden zu ern\u00e4hren;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">. Saudi-Arabien, das unterhalb des Radars seine Bauern seit vielen Jahren in Position bringt und die Golf-Staaten in zollfreie Zonen umgewandelt hat und das seinen ideologischen Einfluss durch den Petrodollar ausgebreitet hat in die ganze armen arabische Welt, die die Saudis trotz allem nicht mehr liebt und deren gesellschaftlicher Zusammenhalt stark leidet unter dieser Polarisation zwischen westlicher Modernit\u00e4t und saudischem Archaismus, eine Wahl, in der die authentischen W\u00fcnsche kaum ihren Platz finden<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a>;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">. S\u00fcdafrika, in seiner Gr\u00f6\u00dfenordnung, zeigt auch hegemoniale Charakteristiken, weniger identifiziert durch unsere Medien, aber real und dokumentiert<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Von einer Verst\u00e4rkung des Nationalismus zu einer R\u00fcckkehr der Ideologien<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Verst\u00e4rkung der nationalstaatlichen Zentren anstelle der regionalen Zentren wird begleitet von einer wachsenden Ideologisierung von jedem dieser Mega-Akteure und l\u00e4utet damit die n\u00e4chste Dimension der globalen systemischen Krise ein, die bereits ihr Gesicht zeigt: die ideologische Krise. Die aus vielen nationalstaatlichen Giga-Zentren bestehende Welt versteckt sich auch immer mehr hinter ihren kulturellen Besonderheiten in einer Bewegung der kompletten Ablehnung des dominierenden westlichen Modells, dem der Planet jahrhundertelang Treue schw\u00f6ren musste. Jetzt fordert Russland die Legitimit\u00e4t seines Modells von Leadership ein, Saudi-Arabien die seines religi\u00f6sen Modells, die Vereinigten Staaten pr\u00e4sentieren eine Version des westlichen Modells, das von dem, was man bisher kannte, immer mehr abweicht, China elaboriert sein spezifisches Modell, das in 3000 Jahren Geschichte verankert ist, und Europa, Europa denkt weiter \u00fcber seine universellen und un\u00fcbertreffbaren Werte nach, Ausbund des Guten, und vergisst dabei leicht die Inquisition und den Nationalsozialismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir sehen, das Auftauchen von Super-Staaten, mit schon offen konkurrierenden Interessen und mit sich herausbildenden polarisierenden Ideologien k\u00fcndigt nichts Gutes an, das muss man nicht weiter ausmalen. Das Spiel der aggressiven Positionen und der Verschanzung ist seit 2014 und der euro-russischen Krise, die immer noch nicht gel\u00f6st ist, er\u00f6ffnet. Die Lager sprechen nicht mehr miteinander. Zum Beispiel ist es unvorstellbar, dass die Verhandlungen, die zwischen den Balkanstaaten und der EU laufen, insbesondere mit Serbien, weiter bilateral sind und nicht mit Russland am Tisch, was die Region dem Risiko einer zu jedem Moment ausbrechenden Feuersbrunst unterwirft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Neue globale Governance: Gr\u00fcnde zum Hoffen, trotz alledem<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2014 hat die Welt den falschen Knopf gedr\u00fcckt. Es bleiben trotzdem Mittel, um die Entwicklungen in weniger erschreckende Richtungen zu lenken. Alles h\u00e4ngt von der F\u00e4higkeit dieser Staaten und Super-Staaten ab, zusammenzuarbeiten, wieder R\u00e4ume von Dialog und Kooperation aufzubauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir haben auf diesen Seiten oft von der Arbeit Chinas und der BRICS zur Reform der globalen Governance geschrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aktuell setzt unser Team gro\u00dfe Hoffnungen auf die Konferenz der erd\u00f6lproduzierenden L\u00e4nder, die am 17. April stattfinden soll<a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a>, mit dem Ziel, 17 L\u00e4nder in \u00dcbereinstimmung zu bringen \u00fcber eine Verlangsamung der Produktion. Diese Konferenz bringt an einen Tisch L\u00e4nder, die so wenig Freunde sind, wie irgend m\u00f6glich: Russland, Saudi-Arabien, Venezuela, Iran, Mexiko<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a> \u2026. Um eine allgemeine Feuersbrunst um das Jahr 2020 herum zu vermeiden, muss die multipolare Welt aus ihren Verschiedenheiten heraus handeln, die Legitimit\u00e4t der Grenzen, die jeder setzt, anerkennen, und Bereiche von \u00dcbereinstimmung suchen. Der Erfolg oder Misserfolg der Konferenz von Doha wird Anlass zu Optimismus oder Pessimismus geben \u00fcber das Potential der Neuerfindung von neuen Mechanismen der globalen Governance.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Krieg oder Frieden, die USA sind der Dreh- und Angelpunkt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Vereinigten Staaten sind aber gegen diese Konferenz und wollen sie scheitern sehen. Man muss sich fragen, warum ein Land, das angeblich ein \u00d6lproduzent ist, nicht den Erfolg einer solchen Initiative w\u00fcnschen kann<a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a>. Aber au\u00dferhalb von Gr\u00fcnden, mit denen sich dieser Artikel nicht befasst, muss man feststellen, dass alle wesentlichen Anstrengungen zur Reorganisation der Welt sich von den USA durchkreuzt sehen und in einem weniger starken Ausma\u00df auch von Europa. Solange diese Situation andauert, m\u00fcssen die B\u00fcrger der Welt sich Sorgen machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was Optimismus hervorruft, das ist ein bestimmter Fortschritt trotz allem in der amerikanischen Bewusstwerdung \u00fcber ihre Rolle in der Welt. Unter diesen Fortschritten findet man die Tatsache, dass die Fed endlich aufh\u00f6rt, von einem Wiederanstieg ihrer Zinsen zu reden und diese Entscheidung trifft im Rahmen einer Betrachtung der globalen Situation. Es ist sehr beruhigend, dass Yellen endlich Aussagen produziert, die verantwortlich sind und koh\u00e4rent mit dem Status des Dollars als internationaler Reservew\u00e4hrung<a href=\"#_ftn26\" name=\"_ftnref26\">[26]<\/a>: man kann sich nicht auf der einen Seite an diesen internationalen Status klammern und auf der anderen Seite seine W\u00e4hrung provinziell verwalten mit dem Ziel einer nationalen Inflationsrate von 2%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es w\u00e4re gut, wenn die Vereinigten Staaten auch so konsistent w\u00e4ren mit ihrem j\u00fcngsten Auftauchen in der Riege der erd\u00f6lexportierenden L\u00e4nder<a href=\"#_ftn27\" name=\"_ftnref27\">[27]<\/a> und also auch an den internationalen Foren teilnehmen w\u00fcrden, die den Zweck haben, die Politik in diesem Bereich zu harmonisieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was den Iran betrifft, sollten die Vereinigten Staaten, um glaubw\u00fcrdig zu sein in ihrer Rolle, die sie meinen gespielt zu haben bei der Aufhebung der internationalen Sanktionen, auch die promptesten sein bei der Anwendung der Aufhebung der Sanktionen. Andernfalls stellen sich Fragen: Wer war tats\u00e4chlich am Werk bei dieser Aufhebung der Sanktionen? Und welchen Einfluss haben die Vereinigten Staaten real auf der internationalen Ebene?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obama hat klar dazu beigetragen, sein Land dazu zu f\u00fchren, sich seiner internationalen Verantwortlichkeiten bewusst zu werden und dar\u00fcber, was es bedeutet, eine globale Macht zu sein in einer Welt, in der man nicht mehr allein ist. Aber die gro\u00dfe Gefahr liegt im starken Boomerang-Effekt : R\u00fcckzug und definitiver Provinzialismus der USA, die aus dem internationalen Spiel aussteigen und einen eisernen Vorhang vor sich runtergehen lassen, dessen Krachen sehr weit zu h\u00f6ren sein wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute ist ihr Establishment, wie viele andere auf der Welt, sehr stark gespalten \u00fcber die Stra\u00dfen der Zukunft, die ihr Land einschlagen soll. Wie wir es weiter hinten in dieser Ausgabe des GEAB analysieren, ist diese Spaltung sichtbar im kompletten Chaos der Vorwahlen f\u00fcr die kommenden Pr\u00e4sidentschaftswahlen. Sehr klug ist der, der vorhersagen kann, wie Amerika am Ende des Jahres aussehen wird, wissend, dass die Option Clinton nicht ann\u00e4hernd so gutartig ist, wie man uns glauben lassen will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Angesicht dieser immensen Unsicherheit bereitet sich die Welt vor, viele bereiten sich vor \u2026 und das Jahr ist ganz sicher weiterhin reich an \u00fcberraschenden Wendungen&#8230;(<a href=\"http:\/\/www.europe2020.org\/payment\/index.php?lang=ge\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">f\u00fcr mehr, abonieren Sie<\/a>)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Canon_(music)\">Wikipedia<br \/>\n<\/a><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.reuters.com\/article\/us-brazil-politics-idUSKCN0XB1XH\">Reuters<\/a>, 15\/04\/2016<br \/>\n<a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Unser Team hat die zwei Versuche zur Amtsenthebung verfolgt, von denen der in S\u00fcdafrika eine Pers\u00f6nlichkeit mit einem viel problematischeren Profil als der in Brasilien ber\u00fchrt. Wir haben am\u00fcsiert spekuliert, dass ironischerweise der problematischere der Amtsenthebung entkommt und die andere nicht. F\u00fcr diese Ausgabe des GEAB k\u00f6nnen wir nicht sicher sein, dass wir zu 100% Recht haben, aber wir haben schon zu 50% Recht \u2026<br \/>\n<a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.al-monitor.com\/pulse\/originals\/2013\/06\/erdogan-weakened-protests-turkey.html\">Al Monitor<\/a>, 02\/06\/2013<br \/>\n<a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.csmonitor.com\/World\/Europe\/2013\/0506\/Anti-Putin-protesters-march-in-Moscow-but-momentum-weakened\">CSMonitor<\/a>, 06\/05\/2013<br \/>\n<a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.kyivpost.com\/article\/content\/ukraine\/kyrylenko-yanukovych-resigns-337373.html\">KyivPost<\/a>, 22\/02\/2014<br \/>\n<a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2014\/feb\/14\/enrico-letta-steps-down-italy-pm-matteo-renzi\">The Guardian<\/a>, 14\/02\/2014<br \/>\n<a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Das niederl\u00e4ndische Referendum \u00fcber das Assoziierungsabkommen EU-Ukraine ist ein gutes Beispiel f\u00fcr diese Art von Desillusion: die B\u00fcrger mobilisieren, erreichen ein Referendum, machen Wahlkampf, zeigen eine gigantische Energie, erreichen das Quorum (30%) \u2026\u00a0 all das f\u00fcr nichts, da das europ\u00e4ische demokratische System v\u00f6llig unf\u00e4hig dazu ist, eine solche Anstrengung umzusetzen: die Entscheidung betrifft Europa, aber der Ansatz ist national, eine gro\u00dfe H\u00e4lfte dieses Drittels der Niederl\u00e4nder sagt \u201eNein\u201c und dann? Die total illegitimen Institutionen, die diese Art von Abkommen unterschreiben, k\u00f6nnen diese demokratischen Initiativen mit einem Handstrich wegfegen. Nein, ganz entschieden sind wir weit davon entfernt, unsere gemeinsamen Interessen geltend zu machen. Quelle: <a href=\"http:\/\/www.nltimes.nl\/2016\/04\/07\/european-commission-dutch-referendum-has-no-effect-on-ukraine-agreement\/\">NLTimes<\/a>, 07\/04\/2016<br \/>\n<a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Cristina Fernandez, die zur\u00fcckgetreten ist aus Respekt vor der Verfassung, wird heute wegen Korruption verfolgt, w\u00e4hrend ihr Gegenspieler Macri, der jetzt an der Macht ist, in den Panama Papers auftaucht \u2026 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.straitstimes.com\/world\/americas\/panama-papers-argentine-president-mauricio-macri-faces-probe\">StraitTimes<\/a>, 08\/04\/2016<br \/>\n<a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.washingtontimes.com\/news\/2016\/feb\/10\/nicolas-maduro-regime-in-venezuela-threatened-by-p\/?page=all\">Washington Times<\/a>, 10\/02\/2016<br \/>\n<a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a>\u00a0 Michel Temer, wahrscheinlicher Nachfolger von Rousseff im Fall der Amtsenthebung. Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2016-03-28\/brazil-s-next-man-up-stirs-optimism-but-has-problems-of-his-own\">Bloomberg<\/a>, 29\/03\/2016<br \/>\n<a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.reuters.com\/article\/us-russia-eu-sanctions-italy-idUSKBN0TZ0UQ20151216\">Reuters<\/a>, 16\/12\/2015<br \/>\n<a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bbc.com\/news\/world-middle-east-35681250\">BBC<\/a>, 28\/02\/2016<br \/>\n<a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.step.org\/news\/many-us-sanctions-iran-remain-effect-despite-ban-lift\">Step<\/a>, 21\/01\/2016<br \/>\n<a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.irishtimes.com\/business\/financial-services\/italy-s-bank-bosses-seek-crunch-solution-to-industry-woes-1.2601805\">Irish Times<\/a>, 07\/04\/2016<br \/>\n<a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.ft.com\/fastft\/2016\/04\/12\/italian-banks-to-contribute-e5bn-for-bailout-fund\/?ft_site=falcon&amp;desktop=true\">Financial Times<\/a>, 12\/04\/2016<br \/>\n<a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"https:\/\/euobserver.com\/justice\/133011\">EUObserver<\/a>, 12\/04\/2016<br \/>\n<a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"https:\/\/euobserver.com\/nordic\/13301\">EUObserver<\/a>, 12\/04\/2016<br \/>\n<a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a>\u00a0 Die exemplarische Reaktion der belgischen Medien auf die Terrorangriffe, die eher ihr System hinterfragen als sich in Schm\u00e4hungen gegen den Islam auslassen (im Gegensatz zu den franz\u00f6sischen Medien), tr\u00e4gt zu diesem Gef\u00fchl bei, das derzeit die Mitglieder unseres Teams teilen, dass Europa (dessen Hauptstadt Br\u00fcssel ist) dazu beitr\u00e4gt, die Reaktionen auf die Ereignisse zu d\u00e4mpfen. Quelle: <a href=\"http:\/\/www.levif.be\/actualite\/belgique\/bruxelles-en-lambeaux-la-faute-a-qui\/article-normal-487397.html\">Le Vif\/L\u2019Express<\/a>, 08\/04\/2016<br \/>\n<a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/visa-free-europe.eu\/\">Visa-free.eu<br \/>\n<\/a><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a>\u00a0 Wir sprechen nicht von den zwei anderen regionalen Superm\u00e4chten, die derzeit nicht im Spiel sind, also dem Iran und der T\u00fcrkei. Aber hinter der tats\u00e4chlichen Dominanz Saudi-Arabiens \u00fcber eine zerfetzte arabische Welt profiliert sich jedoch auf regionaler Ebene die Herausbildung eines multipolaren Mittleren Osten um diese drei M\u00e4chte herum und man sollte diese Entwicklungen aufmerksam verfolgen.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a>\u00a0 Quelle: South Africa\u2019s Symbolic Hegemony in Africa, Chris Alden and Maxi Schoeman, 2014, <a href=\"http:\/\/www.palgrave-journals.com\/ip\/journal\/v52\/n2\/full\/ip201447a.html\">Palgrave Macmillan<br \/>\n<\/a><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.gulf-times.com\/story\/488619\/Qatar-says-mood-positive-ahead-of-April-17-oil-pro\">GulfTimes<\/a>, 14\/04\/2016<br \/>\n<a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2016-04-14\/oil-freeze-everything-you-need-to-know-about-the-doha-summit\">Financial Times<\/a>, 14\/04\/2016<br \/>\n<a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.cnbc.com\/2016\/04\/12\/opecs-oil-meeting-in-doha-could-be-at-risk.html\">CNBC<\/a>, 12\/04\/2016<br \/>\n<a href=\"#_ftnref26\" name=\"_ftn26\">[26]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2016-03-29\/yellen-says-caution-in-raising-rates-is-especially-warranted-imdmq9pu\">Bloomberg<\/a>, 29\/03\/2016<br \/>\n<a href=\"#_ftnref27\" name=\"_ftn27\">[27]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wsj.com\/articles\/u-s-exports-first-freely-traded-oil-in-40-years-1452643962\">Wall Street Journal<\/a>, 13\/01\/2016<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die globale systemische Krise komponiert seit fast 10 Jahren einen beeindruckenden symphonischen \u201eKanon\u201c[1], in welchem die Finanzkrise, die Wirtschaftskrise, die gesellschaftliche Krise, die politische Krise, die ideologische Krise und die geopolitische Krise, die alle von globaler Natur sind, \u00e4hnliche melodische Linien spielen, die aber mit Verz\u00f6gerung einsetzen. 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