{"id":55923,"date":"2018-03-15T17:17:24","date_gmt":"2018-03-15T16:17:24","guid":{"rendered":"https:\/\/geab.eu\/\/royaume-uni-2019-et-si-le-brexit-etait-un-succes\/"},"modified":"2018-10-31T10:46:54","modified_gmt":"2018-10-31T09:46:54","slug":"grossbritannien-2019-und-wenn-der-brexit-ein-erfolg-waere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geab.eu\/de\/grossbritannien-2019-und-wenn-der-brexit-ein-erfolg-waere\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfbritannien 2019: Und wenn der Brexit ein Erfolg w\u00e4re?"},"content":{"rendered":"<p>Bis jetzt waren sich Medien und Analysten einig: Der Brexit stellt f\u00fcr Gro\u00dfbritannien und nur f\u00fcr Gro\u00dfbritannien eine unsichere und gef\u00e4hrliche Zukunft dar. Unsere Leser wissen, dass wir diesbez\u00fcglich immer vorsichtiger waren. W\u00e4hrend die erste Verhandlungsphase abgeschlossen wurde (Ende letzten Jahres) und die zweite Phase in Gang kommt, ist es an der Zeit zuzugeben, dass dieser Austritt aus der EU Gro\u00dfbritannien einerseits viele M\u00f6glichkeiten \u00f6ffnet und, dass er andererseits neue reale Risiken f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union schafft.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich k\u00f6nnten sich in dieser zweiten Verhandlungsphase, die sich auf die \u00dcbergangsperiode und die zuk\u00fcnftigen Beziehungen zwischen den beiden Parteien konzentrieren wird, die Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse umkehren. Die britische Regierung, der seit Beginn ein Mangel an Klarheit und Realismus vorgeworfen wurde, hat durch Theresa May am 2. M\u00e4rz eine Reihe von Punkten gekl\u00e4rt und einen konkreten Austrittsplan aufgestellt. Die Kommission ihrerseits zeigt sich immer weniger kooperativ und stellt Anforderungen (Verhinderung, dass Gro\u00dfbritannien in der \u00dcbergangsperiode mit der Verhandlung von\u00a0 Handelsabkommen anf\u00e4ngt; Verlagerung der Zollgrenze von der irischen Grenze an die Grenze zwischen der irischen\u00a0 und der britischen Insel), die von einigen Beobachtern als unrealistisch eingesch\u00e4tzt werden. Wenn die Europ\u00e4ische Union sich zu lange blind gegen\u00fcber den Fortschritten Gro\u00dfbritanniens zeigt und einen erb\u00e4rmlichen Revanchegeist an den Tag legt (der dazu dienen soll, anderen L\u00e4ndern Angst einzujagen), k\u00f6nnte das zu einer Gegenreaktion f\u00fchren, die genau das, was sie vermeiden will, ausl\u00f6st, n\u00e4mlich einen Domino-Effekt.<\/p>\n<p>Der Brexit stellte ein gr\u00f6\u00dferes Versagen der Europ\u00e4ischen Kommission dar. Er sollte eigentlich dazu f\u00fchren, dass sie sich selbst reformiert, stattdessen r\u00e4cht sie sich am Vereinigten K\u00f6nigreich. Wenn wir uns stattdessen 2019 in einer Situation wiederfinden, in der das von der Br\u00fcsseler Vormundschaft befreite Vereinigte K\u00f6nigreich Erfolg hat (mit einem dynamischen, modernen und dem Rest der Welt zugewandten Image), w\u00e4hren die EU weiterhin in ihrem Nicht-Funktionieren, ihrer Langsamkeit und ihren Blockaden schwimmt, welche dazu gef\u00fchrt haben, dass Gro\u00dfbritannien gefl\u00fcchtet ist, was wird dann ihrer Meinung nach passieren?<\/p>\n<p><strong>Theresa May schlie\u00dft die Reihen<\/strong><\/p>\n<p>Ein ersten Anzeichen f\u00fcr eine wesentliche \u00c4nderung der Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse in den Verhandlungen ist die herzliche, ja sogar warme Aufnahme, die die Rede von Theresa May am 2. M\u00e4rz im Mansion House erhielt<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Dennoch besteht die Wahrnehmung, dass die Premierministerin seit den vorgezogenen Wahlen vom Juni 2017 in gr\u00f6\u00dferen Schwierigkeiten ist. Wir haben sogar ihren R\u00fccktritt vor dem Ende des Jahres 2017 antizipiert. Tatsache ist, dass der letzte Dezember besonders hart f\u00fcr sie war. Aber sie hat durchgehalten und hat so gezeigt, dass sie auch starke Unterst\u00fctzter hat, und erscheint derzeit mit einer besseren Dynamik. Sogar der Guardian, der weit davon entfernt ist, ihr wohlgesonnen zu sein, betont die gute Reaktion in der konservativen Partei auf die Rede ihrer Chefin. Der Autor r\u00e4umt sogar ein, dass die Annahme eines Zur\u00fcckdrehens der Uhr, n\u00e4mlich der Organisation eines neuen Referendums mit dem impliziten Ziel der Annullierung des Referendums von 2016, derzeit geplatzt ist<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>.<\/p>\n<p><em>Die Konservativen wieder zusammenschlie\u00dfen<\/em><\/p>\n<p>In dieser Rede ist es Theresa May gelungen, zwei Str\u00f6mungen in ihrer Partei zu erreichen: die Brexiter und die Anti-Brexiter. Die konservativen pro-EU-Rebellen konnten den Realismus der Rede anerkennen, in der die Regierungschefin einr\u00e4umte, dass es Verluste geben wird, dass die Handelsbeziehung nach dem Verlassen des gemeinsamen Marktes weniger fluid sein wird \u2026 W\u00e4hrend den eifrigsten Verteidigern des Austritts Gro\u00dfbritanniens versichert wurde, dass die Regierung f\u00fcr \u201ealle Szenarien\u201c (das schlie\u00dft unausgesprochen auch einen \u201eNo deal\u201c ein) vorbereitet ist, und zwei ihrer \u201efive tests\u201c f\u00fcr ein gutes Abkommen<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> waren direkt an sie gerichtet<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>. Dadurch, dass sie sich an alle wendet, um eine \u00dcbereinstimmung zu erzielen, der es der Partei in der europ\u00e4ischen Frage fehlt, gelingt es ihr, die Reihen hinter sich zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p><em>Die britische Wirtschaft macht Br\u00fcssel verantwortlich<\/em><\/p>\n<p>\u00dcber die Sicherstellung der Unterst\u00fctzung ihrer Partei hinaus ist Theresa May in ihrer Rede der echte Kraftakt der Gewinnung der britischen Wirtschaftsvertreter gelungen. In einem Interview mit Le Monde und verschiedenen europ\u00e4ischen Medien macht Carolyn Fairbairn, Generaldirektorin des Verbandes der britischen Industrie (CBI), die sich bis dahin sehr hart mit der Regierung gezeigt hat, jetzt Br\u00fcssel verantwortlich: <em>\u201eEs ist an der Zeit, dass die Europ\u00e4ische Union einen offenen Ansatz annimmt und das Verhandlungsangebot ernsthaft pr\u00fcft, mit Respekt und ohne die Nebens\u00e4tze, die wir in der Vergangenheit geh\u00f6rt haben. Nat\u00fcrlich wird nicht alles allgemeine Zustimmung erhalten, aber es stellte eine gerechte und solide Verhandlungsbasis dar\u201c.<\/em> Die Chefin der britischen Industrielobby erinnert sogar daran, dass die Verhandlungen beide\u00a0 Parteien betreffen: <em>\u201eManchmal h\u00f6rt man, dass die Verhandlungen nur Gro\u00dfbritannien betreffen, dass es sich um ein Geschenk an Gro\u00dfbritannien handelt. Das ist nicht richtig. Ich habe mit dem MEDEF (franz\u00f6sischer Arbeitgeberverband), dem BDI, mit Unternehmen quer durch Europa gesprochen. Sie sind sehr klar: F\u00fcr sie ist die Bewahrung einer engen Beziehung mit Gro\u00dfbritannien vital\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><strong>[5]<\/strong><\/a>.<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-55895 lazyload\" data-src=\"https:\/\/geab.eu\/\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/geab123-fig-T1.jpg\" alt=\"\" width=\"777\" height=\"415\" data-srcset=\"https:\/\/geab.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/geab123-fig-T1.jpg 777w, https:\/\/geab.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/geab123-fig-T1-366x195.jpg 366w, https:\/\/geab.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/geab123-fig-T1-768x410.jpg 768w, https:\/\/geab.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/geab123-fig-T1-500x267.jpg 500w, https:\/\/geab.eu\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/geab123-fig-T1-600x320.jpg 600w\" data-sizes=\"(max-width: 777px) 100vw, 777px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 777px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 777\/415;\" \/>Abbildung 1 \u2013 Wirtschaftswachstum in Gro\u00dfbritannien, 2015-2018. Quelle: Trading economics.<\/p>\n<p><em>Die Katastrophe hat nicht stattgefunden<\/em><\/p>\n<p>Es handelt sich hier um eines der ersten derartigen Signale seitens eines Arbeitgebervertreters. Bis dahin forderten die Arbeitgeber mindestens einen Verbleib im Gemeinsamen Markt, ja sogar eine Umkehr des Ergebnisses des Referendums. Nat\u00fcrlich spielt die wirtschaftliche Lage Gro\u00dfbritanniens in diesem Meinungsumschwung eine Rolle. Mehr als 21 Monate nach dem britischen Referendum \u00fcber einen Austritt aus der Europ\u00e4ischen Union hat der versprochene wirtschaftliche Zusammenbruch nicht stattgefunden. Die Arbeitslosenquote ist weiter zur\u00fcckgegangen, um Anfang des Jahres 2018 ihr niedrigstes Niveau in 42 Jahren (4,3%) anzunehmen, die britische Industrie hat acht Wachstumsmonate gesehen (was seit 1994 nicht der Fall gewesen ist), die Niedrigl\u00f6hne werden im April um 4,3% ansteigen, dann wird der Mindestlohn 7,83 Pfund (8,8 Euro) betragen. Der bedrohlichste Indikator war in diesen letzten Monaten die Inflation. Sie ist heute in der N\u00e4he von 3%, sollte aber im Laufe des Jahres wieder zur\u00fcckgehen<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>.<\/p>\n<p><em>Die City ist von MIFID II nicht begeistert<\/em><\/p>\n<p>Ein anderer Wirtschaftsbereich der begonnen hat, sich in Richtung der Ziele der Regierung zu bewegen, ist der Finanzsektor. Die City hat ihre Anh\u00e4nglichkeit an den europ\u00e4ischen Finanzpass (ein Ausdruck, der die Gesamtheit der europ\u00e4ischen Regulierung umfasst, die es den verschiedenen Mitgliedsstaaten erlaubt, Finanzdienstleistungen auszutauschen) nie versteckt, aber angesichts der neuen europ\u00e4ischen Regulierungen, dem ber\u00fchmten <a href=\"https:\/\/www.esma.europa.eu\/policy-rules\/mifid-ii-and-mifir\">MIFID II<\/a>, ist sie sehr viel weniger enthusiastisch. Die Absicht der Regierung, wie die der Mehrheit der britischen Finanzunternehmen, besteht im Versuch, nach dem Brexit den gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Zugang zum europ\u00e4ischen Markt aufrecht zu erhalten<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a>. Ein Scheitern dieses Plans w\u00fcrde jedoch nicht negativ gesehen werden, da dann tats\u00e4chlich vermieden werden k\u00f6nnte, unter dieses neue Regelwerk zu fallen. MIFID II ist im Januar in Kraft getreten und der Text erstreckt sich auf 7000 Seiten oder wie Juliet Samuel es gerne ausdr\u00fcckt<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a>, er ist <em>\u201eso lang wie sechs Bibeln\u201c<\/em><a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a>. Wir kennen die liberale DNA dieses Londoner Milieus und sie ist nur sehr wenig kompatibel mit einer solch unverdaulichen Kontrolle des Marktes.<\/p>\n<p>Eine R\u00fcckkehr zum Commonwealth verbunden mit einer vertieften Handelspartnerschaft mit der EU<\/p>\n<p><em>Ein Warenhandel ohne Hindernisse<\/em><\/p>\n<p>Ein Verlassen dieser Regulierung und eine Emanzipation von der Br\u00fcsseler Bevormundung ist nach wie vor sehr wahrscheinlich, denn obwohl eine Handelspartnerschaft nach dem Brexit selbstverst\u00e4ndlich ist, ist es nicht garantiert, dass sie die Finanzdienstleistungen abdeckt. Die Rede der britischen Regierungschefin vom 2. M\u00e4rz hat einen Punkt, den sie schon vorher angek\u00fcndigt hatte, definitiv gekl\u00e4rt: die k\u00fcnftigen europ\u00e4isch-britischen Beziehungen werden durch ein Freihandelsabkommen definiert. Es ist sehr wahrscheinlich, um nicht zu sagen gesetzt, dass dieses Abkommen einen Warenverkehr ohne Zollschranken und Zollkontingente garantieren wird, da dieses Ziel von beiden Verhandlungsparteien geteilt wird. F\u00fcr die Europ\u00e4er erscheint dieser Punkt offensichtlich, da die Waren-Handelsbilanz sehr stark positiv zugunsten des Kontinents ist. Den Briten wird dieser Punkt erlauben, ihre Importkosten zu begrenzen.<\/p>\n<p>Abbildung 2 \u2013 Britische Handelsbilanz, Waren (blau) und Dienstleistungen (gelb) in Milliarden Pfund Sterling, 2013-2017. Quelle: ONS.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>D<em>ienstleistungen als Hauptthema der Verhandlungen<\/em><\/p>\n<p>Was dagegen noch verhandelt werden muss, das sind die Handelsbedingungen f\u00fcr den Dienstleistungssektor. Hier drehen sich die Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse um, Gro\u00dfbritannien hat im Dienstleistungssektor einen Handels\u00fcberschuss mit der EU. Die Kommission, deren Ziel es bleibt, dass es der britischen Wirtschaft nach dem Austritt aus dem Gemeinsamen Markt schlechter geht, um den 27 zu beweisen, das es au\u00dferhalb der EU kalt ist, m\u00f6chte nat\u00fcrlich diesen Punkt aus dem Abkommen heraushalten. Das ist umso leichter, als die Mehrzahl der Handelsabkommen diesen Bereich nur sehr schlecht abdeckt. Noch keinem Handelsabkommen ist es gelungen, die Finanzdienstleistungen abzudecken. Theresa May m\u00f6chte, dass das durch diese Verhandlungen zustande gekommene Abkommen das erste ist. Die 27 weigern sich und werden wahrscheinlich auf dieser Position beharren, weil ihnen die Bedeutung dieses Bereiches f\u00fcr die britische Wirtschaft bewusst ist. Sicher ist diese Bedeutung real, jedoch wird sie oft \u00fcbersch\u00e4tzt. Tats\u00e4chlich haben Unternehmensdienstleistungen, also Bereiche wie Rechtsberatung, Consulting oder Marketing, einen h\u00f6heren Gesamtwert als die Finanzdienstleistungen<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a>. Und im Freihandelsabkommen d\u00fcrften die Unternehmensdienstleistungen leichter zu ber\u00fccksichtigen sein, so dass der Finanzbereich nicht der einzige britische Trumpf ist und die durch einen begrenzten Zugang zum europ\u00e4ischen Finanzmarkt verursachten Verluste beherrschbar sein werden.<\/p>\n<p><em>Die R\u00fcckkehr in den Commonwealth<\/em><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist die Qualit\u00e4t der Beziehungen zur EU ein echtes Ziel Gro\u00dfbritanniens. Aber mindestens genauso wichtig ist die Positionierung des Landes auf einer neuen Basis, einem einerseits riesigen und vernetzten politischen und kommerziellen Raum, in dem die Briten andererseits echte Meister sind. Sie wollen sich auf der Basis ihres ehemaligen Imperiums positionieren: des Commonwealth.<\/p>\n<p>F\u00fcr dieses Jahr sind mehrere Veranstaltungen organisiert mit dem Ziel der Vorbereitung der St\u00e4rkung der Handelsbeziehungen zwischen London und den anderen Mitgliedern dieser zwischenstaatlichen Organisation. Das Department of International Trade wird im April 2018 Gastgeber des Commonwealth-Gipfels sein und das britische Engagement f\u00fcr einen freien und globalen Handel ist der erste Tagesordnungspunkt dieses Treffens. Daran hat Theresa May am 13. M\u00e4rz (Commonwealth Tag) erinnert: \u201e<em>In dem Moment, in dem wir versuchen ein echt globales Gro\u00dfbritannien zu schaffen, k\u00f6nnen uns die tiefen Partnerschaften, die wir durch einen Commonwealth des 21. Jahrhunderts teilen, helfen, den Wohlstand und die Sicherheit unserer eigenen B\u00fcrger und der unserer vielen Freunde und Verb\u00fcndeten auf der ganzen Welt zu st\u00e4rken<\/em>\u201c<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a><em>.<\/em><\/p>\n<p>Noch zielgerichteter und vielleicht konkreter organisiert die nordwestliche Region Englands ebenfalls ein Treffen zwischen 300 Unternehmensvertretern und Experten f\u00fcr die Beziehungen mit dem Commonwealth. Die Veranstaltung markiert den Start der ersten Merseyside &amp; Cheshire Commonwealth Association, deren Ziel ein gro\u00dfes Netzwerk zwischen Einzelpersonen und Organisationen ist, die bei der F\u00f6rderung der Handels- und kulturellen Beziehungen zwischen dem Nordwesten Englands und den 52 Mitgliedsstaaten der zwischenstaatlichen Organisation engagiert sind<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a>.<\/p>\n<p>Abbildung 3 \u2013 Anteil der Eurozone und des Commonwealth an der Weltwirtschaft, 1970-2016. Quelle: Asia Briefing.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Der Vorteil der Sprache und des Rechtssystems<\/em><\/p>\n<p>In dieser Art von Beziehungen hat Gro\u00dfbritannien auf der internationalen Ebene seine eigene Vorteile. Seine Sprache und sein Rechtssystem sind die wichtigsten, der Einfluss seiner Universit\u00e4ten, seine F\u00e4higkeit zur Innovation und zur wissenschaftlichen und technologischen Forschung sind Soft-Power-Elemente, die ebenfalls in den Dienst des internationalen Handels gestellt werden k\u00f6nnen. Open Europe ist in einem Bericht \u00fcber die Handelspriorit\u00e4ten au\u00dferhalb der EU der Ansicht, dass f\u00fcr Gro\u00dfbritannien die interessantesten L\u00e4nder Kanada, Indien und Israel sind. Die beiden ersten sind Teil des Commonwealth, Kanada hat die gleiche Amtssprache und die beiden anderen verwenden sie weitgehend. Alle drei haben das gleiche Rechtssystem<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a>. Diese Faktoren waren beim internationalen Handel, der vor allem auf dem Verst\u00e4ndnis zwischen Kunden und Lieferanten und auf der F\u00e4higkeit zur Umsetzung des sie verbindenden Vertrages beruht, schon immer ausschlaggebend.<\/p>\n<p><em>Ungenutztes Handelspotential<\/em><\/p>\n<p>In derselben Studie bewertet Open Europe ungenutzte Potentiale in bestimmten Schwellen- oder Industriel\u00e4ndern. Unter denen mit den besten Chancen findet man drei Commonwealth-L\u00e4nder: Kanada, Indien und Nigeria.<\/p>\n<p>Kanada erscheint heute und nach dieser Studie als das Land, das die wichtigsten Chancen f\u00fcr Gro\u00dfbritannien bietet, mit einer potentiellen Ausweitung des Handels in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von 7 Milliarden Pfund. Um dieses Potential nach dem Brexit maximal zu nutzen, empfiehlt der Think-Tank, das k\u00fcrzlich mit der Europ\u00e4ischen Union verhandelte Abkommen (CETA) als Grundlage zu nehmen. Justin Trudeau scheint das \u00fcbrigens nach dem Besuch Theresa Mays in Ottawa im letzten September mehr zu unterst\u00fctzen<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\"><strong>[14]<\/strong><\/a>. Anschlie\u00dfend w\u00e4re es gut, es durch die Ausweitung auf Dienstleistungen und insbesondere Finanzdienstleistungen an die britischen Besonderheiten anzupassen. Im Austausch k\u00f6nnte Gro\u00dfbritannien den kanadischen B\u00fcrgern einen leichteren Zugang nach Gro\u00dfbritannien anbieten, um dort zu leben oder zu arbeiten. Derzeit haben sie keinen besonderen Vorteil.<\/p>\n<p>Nach Open Europe w\u00fcrde bis 2030 Indien die besten Chancen bieten, weil das Land und seine Region in den kommenden Jahren ein gr\u00f6\u00dferes Wachstum sehen wird als die entwickelten L\u00e4nder. Da Indien eines der protektionistischsten L\u00e4nder der Welt ist<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\"><strong>[15]<\/strong><\/a>, wird es f\u00fcr Gro\u00dfbritannien sehr viel schwieriger werden, diese Beziehung zu vertiefen. Ohne zu ber\u00fccksichtigen, dass die Engl\u00e4nder dort keine guten Erinnerungen hinterlassen haben &#8230;<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a><\/p>\n<p>Auch Nigeria bietet nach Open Europe interessante Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von fast 3 Milliarden Pfund. Aber auch hier werden gro\u00dfe Schwierigkeiten wegen der Instabilit\u00e4t des Landes gesehen. Ein Freihandelsabkommen w\u00e4re deshalb schwierig und sollte mittelfristig angestrebt werden, jedoch k\u00f6nnte eine britische Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Entwicklung des Landes Fr\u00fcchte tragen, sie k\u00f6nnte auch speziell auf wichtige Infrastrukturprojekte ausgerichtet werden.<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien in ein internationales Handelsdrehkreuz verwandeln<\/p>\n<p><em>Die wachsende weltweite Nachfrage im Dienstleistungsbereich<\/em><\/p>\n<p>Au\u00dferhalb des Commonwealth stellen die Schwellenl\u00e4nder echte Chancen im Dienstleistungsbereich dar. Wie von Simon Everett<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> erkl\u00e4rt, w\u00e4chst die Nachfrage nach Dienstleistungen st\u00e4rker als die Geh\u00e4lter: \u201e<em>Deshalb sollte das anhaltende Wachstum auf den M\u00e4rkten der Schwellenl\u00e4nder bedeutende Gesch\u00e4ftschancen f\u00fcr britische Dienstleister darstellen. Dies gilt insbesondere f\u00fcr High-End-Dienst<\/em>e\u201c<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a>. Und viele dieser Schwellenl\u00e4nder verwenden das britische Rechtssystem, deshalb wird Gro\u00dfbritannien leicht eine privilegierte Beziehung mit ihnen etablieren oder entwickeln k\u00f6nnen. Seine wiedergefundene Unabh\u00e4ngigkeit in der Handelspolitik und die Tatsache, dass es nicht mehr die Interessen der 27 anderen Mitgliedsstaaten in einer Verhandlung oder sogar bei der Zielsetzung der Marktentwicklung ber\u00fccksichtigen muss, erm\u00f6glichen es ihm, schneller Fortschritte zu machen und flexibler\/agiler zu sein. Andererseits wird oft die Schwierigkeit und die lange Dauer des Abschlusses von Handelsabkommen beschrieben. Aber es ist immer m\u00f6glich, eine bestimmte Anzahl an Dienstleistungen ohne Handelsabkommen zu exportieren, weil Gro\u00dfbritannien das gleiche Rechtssystem und die gleiche Sprache wie viele andere L\u00e4nder hat.<\/p>\n<p><em>Die Z\u00fcgel von TISA wieder \u00fcbernehmen<\/em><\/p>\n<p>Im Jahr 2013 wurde im Rahmen der WTO <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Trade_in_Services_Agreement\">TISA<\/a> als Initiative f\u00fcr die weltweite Liberalisierung des Dienstleistungsbereichs gestartet und von der EU und den Vereinigten Staaten von Obama getragen. Die Verhandlungen haben jetzt ein totes Ende erreicht, sie sind gestoppt, unter anderem durch den Einzug von Donald Trump ins Wei\u00dfe Haus. Wenn sich die in der vorigen Ausgabe des GEAB aufgestellte Antizipation \u00fcber eine EU-internen Blockade bei Handelsverhandlungen wegen einer Konfrontation zwischen der Europ\u00e4ischen Kommission und dem Europ\u00e4ischen Parlament nach den Wahlen von 2019 realisiert, dann w\u00e4re das Feld f\u00fcr Gro\u00dfbritannien frei, der Motor f\u00fcr diese Art von Verhandlungen zu werden. Das wird wahrscheinlich nicht ausreichen, um die Situation vollst\u00e4ndig zu entsch\u00e4rfen, aber das w\u00e4re eine zus\u00e4tzliche Botschaft an die Schwellenl\u00e4nder und deren M\u00e4rkte, dass Gro\u00dfbritannien bereit ist, seinen Markt zu \u00f6ffnen und Dienstleistungen in verschiedenen Bereichen zu exportieren.<\/p>\n<p><em>Das zuk\u00fcnftige weltweite Wachstum einfangen<\/em><\/p>\n<p>Sich nach dem Brexit auf diese Art von Gesch\u00e4ft zu konzentrieren, ist eine Zukunftsstrategie. Das haben neben anderen die IWF-Experten gesehen: 90% des globalen Wachstums wird in den kommenden zwanzig Jahren aus au\u00dfereurop\u00e4ischen L\u00e4ndern kommen<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a>. Seit der Krise von 2008 haben die Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4nder ein gr\u00f6\u00dferes Gesamt-BIP als die entwickelten L\u00e4nder. Deshalb handelt Gro\u00dfbritannien heute weniger mit der Europ\u00e4ischen Union und den gr\u00f6\u00dferen Handelsbl\u00f6cken als mit dem Rest der Welt<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a>. Die Weltwirtschaft erlebt in den kommenden Jahren gr\u00f6\u00dfere Ver\u00e4nderungen und GB wird mit einer unabh\u00e4ngigen Handelspolitik besser in der Lage sein, sich strategisch anzupassen und zu positionieren<\/p>\n<p>Abbildung 4 \u2013 Pro-Kopf-Wachstum nach \u201eEntwicklungs\u201c-Region, 1996-2019. Quelle: UNO.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Entwicklung in zu einem internationalen Handelsdrehkreuz<\/em><\/p>\n<p>Die zugrunde liegende Strategie der britischen Regierung k\u00f6nnte versuchen, die beiden Welten zu verbinden. Gesetzt, dass es \u00fcber ein Freihandelsabkommen mit der Europ\u00e4ischen Union verf\u00fcgt, w\u00e4re Gro\u00dfbritannien, wenn es Abkommen mit L\u00e4ndern, die kein Abkommen mit dem Kontinent haben, abschlie\u00dft, in einer interessanten Position als internationales Handelsdrehkreuz. Das gleiche gilt f\u00fcr die Vereinigten Staaten. Donald Trump und Theresa May haben ihren Willen bekr\u00e4ftigt, die beide L\u00e4nder verbindenden \u201espeziellen Beziehungen\u201c in den Dienst des Handels zu stellen. Auch wenn hier eher die amerikanische Seite im Vorteil ist, k\u00f6nnte Gro\u00dfbritannien auch hier aus einer privilegierten Position spielen. Die Vereinigten Staaten haben 14 Freihandelsabkommen mit 20 L\u00e4ndern, davon keines auf dem europ\u00e4ischen Kontinent (nur L\u00e4nder im Nahen und Mittleren Osten, in der Region Asien-Pazifik und auf dem amerikanischen Kontinent). Auf diese Weise strebt die Regierung von Theresa May sicher danach, Vermittler zwischen L\u00e4ndern zu sein, die nicht direkt durch Abkommen verbunden, aber m\u00f6glicherweise an einem leichteren Zugang zu den jeweiligen M\u00e4rkten interessiert sind. Wie Gerard Lopez, Pr\u00e4sident der spanischen Tochter von Plexus IT bemerkt hat: <em>\u201eDie Wirtschaft, seine geographische Lage und eine anerkannte W\u00e4hrung k\u00f6nnten Gro\u00dfbritannien zu einem Drehkreuz machen, das die Vorteile einer gewissen Unabh\u00e4ngigkeit mit all den Vorteilen eines anerkannten Handelspartners der EU und der USA verbindet. Es gibt eine Rolle f\u00fcr einen quasi Unabh\u00e4ngigen\u201c<\/em><a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\"><strong>[21]<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p>Eine solche Rolle w\u00fcrde zweifellos dazu beitragen, die durch das Ende des uneingeschr\u00e4nkten Zugangs zum Gemeinsamen Markt verursachten Verluste zu verringern.<\/p>\n<p>Unter diesen Bedingungen kann man feststellen, dass Gro\u00dfbritannien alle Karten hat, um einen Erfolg aus dem Brexit zu machen. Jetzt, da die Regierung und die Konservative Partei vereinigter hinter ihrer F\u00fchrungsfigur stehen und da sie eine Verhandlungsphase beginnen, die einfacher ist als die vorige, werden sie sich darauf konzentrieren k\u00f6nnen, bei den Europ\u00e4ern das bestm\u00f6gliche Abkommen zu erzielen. Sie werden ebenso anfangen k\u00f6nnen, ihre Partnerschaften mit den <em>\u201eOld friends and new allies\u201c<\/em> und dem Ziel ein Vermittler zwischen den beiden Welten zu werden, neu zu entwickeln. Sicherlich sind die Schwierigkeiten und sogar die Herausforderungen real, aber manchmal muss man sich selbst untergraben, um die notwendigen Strukturreformen so effizient und schnell wie m\u00f6glich zu unternehmen, um in eine neue Welt aufzubrechen, die weniger westlich-zentriert ist und die das Auftauchen neuer M\u00e4rkte antizipiert.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite des Kanals sind die Risiken f\u00fcr die Europ\u00e4er real, die vor allem nicht in die Falle der Verhandlungsblockade und der Bestrafung der Briten f\u00fcr das Wagnis, die Union zu verlassen, fallen sollten. Auf der einen Seite haben auch sie in einer Handelsbeziehung von schlechter Qualit\u00e4t mit ihrem Partner von der anderen Seite des Kanals viel zu verlieren und auf der anderen Seite k\u00f6nnte die Aussendung eines zu harten Images bei den Verhandlungen sich gegen die Kommission wenden. Die Kommission ist derzeit bei den europ\u00e4ischen B\u00fcrgern schon sehr unpopul\u00e4r und Verhandlungen in Form einer Strafexpedition haben schon dazu beigetragen, ein von ihr noch nicht \u00fcberzeugtes britisches Establishment in die Arme von Theresa May zu treiben. Und sie k\u00f6nnten sicherlich die B\u00fcrger des Kontinents, die immer allergischer auf diese autorit\u00e4re und illegitime Kommission reagieren, stark ver\u00e4rgern. 2019 k\u00f6nnte somit zu einem Wendepunkt f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union und das Vereinigte K\u00f6nigreich werden, wenn sich erstere als unf\u00e4hig zur Modernisierung \/ Transformation herausstellt, w\u00e4hrend letztere beweist, dass man au\u00dferhalb der Br\u00fcsseler Vormundschaft in zwei Jahren ein modernes und hochvernetztes Handelsimperium aufbauen kann &#8230;<\/p>\n<p>Und wenn der Brexit ein Erfolg w\u00e4re? Wenn er beweisen w\u00fcrde, dass die EU kein angepasster Rahmen mehr ist f\u00fcr die Herausforderungen, Chancen und Ziele eines Landes im 21. Jahrhundert? \u2026 Anstatt Gro\u00dfbritannien zu bestrafen, w\u00e4re es nicht Zeit, objektiv die Arbeit der von diesem Land realisierten Neupositionierung zu betrachten und die Strategie zu etablieren, die es dem Kontinent erlauben wird, von dieser Dynamik zu profitieren: sich damit zu verbinden und daraus Lehren zu ziehen, um sein Modell zu erneuern<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a>\u00a0?<\/p>\n<p>Wenn dies der Kommission nicht gelingt, dann werden die Mitgliedsstaaten alle nach und nach dem Beispiel Gro\u00dfbritanniens folgen, ohne Aufsehen und ohne Referendum, einfach \u201efaktisch\u201c. Der Domino-Effekt hat schon begonnen. Und \u201efaktisch\u201c geht Gro\u00dfbritannien schon nach vorne, w\u00e4hrend es noch in der EU ist. Was dieses Land derzeit macht, k\u00f6nnen tats\u00e4chlich alle Mitgliedsstaaten der EU machen \u2026 und das machen sie, wie es \u00fcbrigens der Rest dieser Ausgabe des GEAB Nr. 123 zeigt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bbc.com\/news\/av\/uk-politics-43261013\/theresa-may-s-mansion-house-brexit-speech-in-full\">BBC<\/a>, 02\/03\/2018<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2018\/mar\/04\/theresa-may-truce-brexit-battle-europe-speech\">The Guardian<\/a>, 04\/03\/2018<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Sehr geschickt hat Theresa May f\u00fcnf Konsenskriterien definiert, die ein gutes Abkommen erf\u00fcllen sollte: 1) Respektierung des Ergebnisses des Referendums 2) Nachhaltigkeit 3) Schutz von Arbeitspl\u00e4tzen und der Sicherheit 4) \u00dcbereinstimmung mit den Prinzipien eines modernen, der Welt zugewandten Englands und der europ\u00e4ischen Demokratie und 5) St\u00e4rkung der Nationen und der Menschen des Vereinigten K\u00f6nigreichs.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/theresa-mays-3-brexit-audiences\/\">Politico<\/a>, 05\/03\/2018<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/economie\/article\/2018\/03\/08\/brexit-le-patronat-britannique-demande-a-l-europe-de-tendre-la-main_5267636_3234.html\">Le Monde<\/a>, 09\/03\/2018<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"https:\/\/www.courrierinternational.com\/article\/brexit-larmageddon-economique-na-pas-eu-lieu\">Le courrier international<\/a>,19\/01\/2018<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/brexit-negotiation-philip-hammond-citys-role-impossible-to-replicate\/?utm_content=bufferffa79&amp;utm_medium=social&amp;utm_source=facebook.com&amp;utm_campaign=buffer\">Politico<\/a>, 07\/03\/2018<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Leitartikler des Telegraph<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Quelle: <a href=\"https:\/\/www.telegraph.co.uk\/politics\/2018\/01\/07\/eu-refuses-brexit-deal-city-should-abandon-vast-regulatory-nonsense\/\">Telegraph<\/a>, 07\/01\/2018<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a>\u00a0 \u201eUK faces struggle to redesign trade relationships, in charts\u201c. Quelle: <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/37aa67a0-e94e-11e6-893c-082c54a7f539\">Financial Times<\/a>, 03\/02\/2017<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a>\u00a0 \u201eAs we look to create a truly Global Britain, the deep partnerships that we share through a 21st Century Commonwealth can help us strengthen the prosperity and security of our own citizens, and those of our many friends and allies across the world.\u201d Quelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/uk\/politics\/eu-brexit-commonwealth-free-trade-meeting-2018-uk-london-chair-a7625791.html\">Independent<\/a>, 13\/03\/2017<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a>\u00a0 Quelle : <a href=\"http:\/\/lbndaily.co.uk\/hundreds-city-region-businesses-gather-seek-commonwealth-trading-links\/\">LBN Daily<\/a>, 07\/03\/2018<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"https:\/\/openeurope.org.uk\/intelligence\/economic-policy-and-trade\/global-britain-priorities-for-trade-beyond-the-eu\/\">Open Europe<\/a>, 25\/04\/2017<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/uk\/politics\/justin-trudeau-theresa-may-canada-brexit-trade-deal-ceta-ottawa-a7954366.html\">Independent<\/a>, 18\/09\/2017<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/www.doingbusiness.org\/reports\/global-reports\/doing-business-2018\">Doing Business, 2018<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a>\u00a0 Die britische Kolonialisierung Indiens war unglaublich gewaltt\u00e4tig, was viele Quellen belegen. Zum Beispiel: Colonial Justice in British India: White Violence and the Rule of Law, Cambridge Studies in Indian History and Society. Quelle: <a href=\"https:\/\/www.amazon.com\/colonial-justice-british-india-cambridge\/dp\/1107404134\">Amazon<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a>\u00a0 Professor f\u00fcr internationalen Handel und Wirtschaftsentwicklung an der Universit\u00e4t St. Gallen in der Schweiz.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a>\u00a0 \u201eSo continued growth in emerging markets should be a significant business opportunity for UK services providers. This is especially true for high-end services.&#8220; Quelle: <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/c04ebdb6-ee09-11e7-b220-857e26d1aca4\">Financial Times<\/a>, 03\/01\/2018<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/b913db84-c623-11e7-b30e-a7c1c7c13aab\">Financial Times<\/a>, 11\/11\/2017<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a>\u00a0 Quelle: <a href=\"http:\/\/blogs.lse.ac.uk\/brexit\/2017\/10\/02\/global-britain-the-trade-strategies-the-uk-could-pursue-after-brexit\/\">London School of Economics<\/a>,10\/02\/2017<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a>\u00a0 \u201cThe economy, its geographic location and a currency that is respected could make the UK the hub that has the advantages of a certain independence with all the advantages of being an accepted trade partner to the EU and the US. There\u2019s a role to be played as a quasi-independent.\u201d Quelle: <a href=\"https:\/\/www.telegraph.co.uk\/business\/2017\/07\/13\/spanish-business-leaders-suggest-uk-could-global-trade-hub-post\/\">The Telegraph<\/a>, 13\/07\/2017<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a>\u00a0 Das haben wir schon im September 2016 festgestellt, siehe GEAB Nr. 107<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis jetzt waren sich Medien und Analysten einig: Der Brexit stellt f\u00fcr Gro\u00dfbritannien und nur f\u00fcr Gro\u00dfbritannien eine unsichere und gef\u00e4hrliche Zukunft dar. Unsere Leser wissen, dass wir diesbez\u00fcglich immer vorsichtiger waren. 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