Auszüge & mehr

  • pic GEAB 111 Chine, bitcoin.. 2017, l’année du grand changement de modèle January 2017 - Depuis que Deng Xiaoping, dans les années 1970, a donné la priorité absolue au développement économique[1], la Chine a fait énormément de sacrifices. Elle a beaucoup travaillé, pour pas cher, polluant considérablement son pays et devenant en peu de temps l’atelier du monde. Mais tous ces sacrifices n’étaient pas vains. À peine quinze ans plus tard, en 1993, Shanghai était par exemple capable de mettre en service sa première ligne de métro ultra-moderne[2]. Cet exemple n’est pas pris par hasard : la construction de lignes de métro est toujours un bon indicateur de santé économique et administrative d’une ville ou d’un pays. Figure 1 – PIB par habitant en Chine et en Inde, 1950-2010. Source : Wikipédia. Difficile intégration mondiale de la Chine À la chute du bloc soviétique, le repositionnement de ... Lesen
  • pic110 Kampf gegen das Bargeld: Indien eröffnet den Reigen des fiskalpolitischen QE mit einem Trommelwirbel December 2016 - Seit dem 8. November 2016 unternimmt Indien eine Geldrevolution von einem nie dagewesenen Ausmaß, wenn man die Größe der betroffenen Bevölkerung und die Tiefe der ausgelösten Transformation berücksichtigt. Durch die Außerverkehrziehung der größten Noten von 500 und 1000 Rs (Rupien) versucht die indische Regierung, die gigantische Parallel- oder schwarze oder einfach nur archaische Wirtschaft des Landes in die offizielle Volkswirtschaft zu re-integrieren. In einer Nation, in der 90% der Transaktionen in bar vorgenommen werden, entkommt ein gigantischer Teil der Aktivität der Registrierung durch die Zentralregierung, und damit der Statistik, der Steuer und der Finanzierung der Infrastruktur. Anteil der Bargeld-Transaktionen nach Land (blau: Volumen, rot: Wert). Quelle: Bloomberg. Die Warnzeichen Es ist nichts Neues an der Tatsache, dass die Zentralregierung versucht, ihre Bevölkerung dazu zu zwingen, ihr Vermögen zu deklarieren. Zum ... Lesen
  • domino-fr Amerikanische Wahlen, Europa, Welt – Dominoeffekt des Siegs von D. Trump: Wird der Euro das Jahr 2017 überleben? November 2016 - Der Sieg von Donald Trump bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen hat die Bedingungen für eine Veränderung geschaffen, aber es ist noch nicht die Veränderung, in Gegensatz zu dem, was die Medien und die Populisten glauben. Weit davon entfernt, eine „Revolution“ zu sein, ist die Installierung Trumps an der Spitze des  Westens eine Zuspitzung der Ausgangssituation. Tatsächlich ist Trump das Symptom eines Westens, der es unterlassen hat, sich anzupassen[1], und der jetzt versuchen wird, seine Vorherrschaft zu bewahren durch reine Gewalt, die die Bürger und Nationen, die politische und ökonomische Gegenmodelle vorschlagen, im Visier hat. Deshalb wird sich die Methode verändern, doch die Ziele und die grundlegenden Prinzipien werden gleich bleiben. Neben all den bleibenden Unsicherheiten, müssen wir jetzt die Herausforderungen verstehen, die das für den Rest der Welt bedeutet, insbesondere für ... Lesen
  • pic-geab-108 Starke Isolation der USA: Wenn das globale Finanzsystem sich vom Dollarsystem abwendet, dann ist der Abgrund nahe October 2016 - Die gewollte Isolation der Vereinigten Staaten in Bezug auf den Rest der Welt, drückte sich bis jetzt nur geopolitisch aus (wir haben es oft auf diesen Seiten analysiert) und sie kann, unabhängig vom Ergebnis der Wahlen, nur noch schlimmer werden (bei Trump durch die Abwesenheit von Außenpolitik, bei Clinton durch deren Gewalttätigkeit). Dieser politischen Dimension fügt sich derzeit eine bisher ausgesparte Dimension hinzu, eine Dimension die bisher, in der Welt von Gestern, im Zentrum der Macht der Vereinigten Staaten stand, nämlich die des Finanzwesens und es ist nicht überraschend, dass sie jetzt auftaucht, wo die Macht der Vereinigten Staaten im Schwinden ist. Die Deutsche Bank-Affäre: ein sehr nützliches Schreckgespenst Wenn sie in Schwierigkeiten sind, verwenden die Vereinigten Staaten immer wieder dieselbe Methode der Tarnung ihrer Probleme mit Hilfe von Enthüllungen ... Lesen
  • pic-geab-107 US-Wahlen – Brexit – TTIP – Sanktionen gegen Russland: Die Zukunft der Europäische Kommission in der Ära der Neudefinition der transatlantischen Beziehungen? September 2016 - Seit es den GEAB gibt, hat er sich zur besonderen Aufgabe gesetzt, die europäischen öffentlichen Meinungen und Entscheider zu warnen, dass die derzeitige immense globale geopolitische Neuausrichtung auch für die EU eine Veränderung notwendig macht und dass dies eine Frage von Leben und Tod ist. Die Vereinigten Staaten sind seit den Anfängen des Gemeinschaftsprojekts und insbesondere seit dem Fall der Berliner Mauer dessen struktureller Partner und die Veränderung ihrer Rolle und ihres Platzes in der Welt, ein Prozess, der im Zentrum der globalen systemischen Krise abläuft, verstärkt die Notwendigkeit zur Anpassung nicht nur der Außenbeziehungen, sondern der EU selbst und ihres symbolträchtigsten Verwaltungsorgans, der Europäischen Kommission. Sichtbare Verschlechterung der transatlantischen Beziehungen Zwischen der deutsch-französischen Weigerung 2003[1], den Vereinigten Staaten in den Irakkrieg zu folgen, und der Möglichkeit, dass Trump am ... Lesen
  • GEAB 106 pic Wut der Menschen, demokratische Herausforderungen, globale systemische Krise – Balkanisierung und Rückkehr der alten Reiche in Osteuropa: die Bombe des Scheiterns der europäischen Integration und der Krise zwischen Europa und Russland June 2016 - Im Jahr 2014 haben wir den Zerfall der östlichen Flanke der EU als Folge des Streits zwischen Europa und Russland antizipiert. Nur etwa zwei Jahre später werden die Schäden sichtbar. Wenn es Europa und Russland nicht gelingt, den Dialog zu erneuern, kann man für diesen Teil Europas nur das Schlimmste erwarten. Dort sind die alten Dämonen in voller Wiederauferstehung (Kalter Krieg, europäische Kriege, Balkanisierung und Logik der Reiche) und dort beginnt sich das gesamte Scheitern der EU-Erweiterungspolitik zu offenbaren. Abbildung 1 – Karte von Osteuropa. Quelle: KKR. Die Integration von Osteuropa ist gescheitert Das größte Scheitern der letzten dreißig Jahre europäischer Integration ist die Politik der Erweiterung um die Länder des ehemaligen Ostblocks. Diese Politik, die im wesentlichen von der Gier der Industrie aus Westeuropa (und auch aus anderen Teilen ... Lesen
  • pic geab105 Frieden, globale Governance, europäische Integration, Mittlerer Osten, OPEC: Das Aufkommen der multipolaren Welt erfordert eine Veränderung der Methode May 2016 - Seit 2006, dem ersten Jahr des GEAB, hat unser Team die Entwicklung der multipolaren Welt als zentral für die globale systemische Krise angesehen. Die Auswirkungen der Relativierung der amerikanischen Vorherrschaft stellten die ersten sichtbaren Anzeichen einer umfassenden globalen Neuausrichtung dar. Seit 2009, dem Jahr der Konstituierung des Clubs der BRIC(S)[1], begannen die neuen Akteure, sich auf der internationalen Bühne aufzustellen, und damit diesem Begriff der multipolaren Welt[2] real Substanz zu geben. Die Strategie der Schwellenländer bestand zuerst darin, sich zusammenzutun, um eine Anstrengung zur Reform der existierenden internationalen Institutionen zu machen, insbesondere durch die G20[3]. Zunächst wollten die neuen Mächte vor allem durch/in das vom Westen im 20. Jahrhundert errichtete internationale Gebäude anerkannt und integriert werden. Aus dieser „Lobby“-Arbeit resultierten tatsächlich bestimmte Veränderungen, doch der relative Kontrollverlust des Westen über ... Lesen
  • pic geab 104 Brasilien, Europa, Iran, USA, Saudi-Arabien – Rückkehr des nationalen Souveränismus: Auf dem Weg zu einem neuen letzten Gefecht der Nationalstaaten? April 2016 - Die globale systemische Krise komponiert seit fast 10 Jahren einen beeindruckenden symphonischen „Kanon“[1], in welchem die Finanzkrise, die Wirtschaftskrise, die gesellschaftliche Krise, die politische Krise, die ideologische Krise und die geopolitische Krise, die alle von globaler Natur sind, ähnliche melodische Linien spielen, die aber mit Verzögerung einsetzen. Wir sagen das jetzt schon seit mehreren Monaten: es ist der politische Aspekt der Krise, der derzeit die globale Agenda auf eine beeindruckende und beunruhigende Art dominiert. Die Schwächung der Staaten im Rahmen dieser politischen Krisen, kombiniert mit geopolitischen oder wirtschaftlichen Schocks, denen diese Staaten ausgesetzt sind, führt heute zu einem nationalen Rückzug, der nichts gutes für die Demokratie im Inneren und den Frieden im Äußeren verheißt. All dies haben wir schon im Detail beobachtet. Es geht nun darum, die Charakteristiken dieses in ... Lesen
  • Pic GEAB 103 NATO, Zentralbanken, Migrationskrise, TTIP, neue Technologien … Westliche Eliten im Panikmodus über eine Zukunft mit Fragezeichen March 2016 - Das derzeitige Gefühl des GEAB-Teams,  „nicht mehr zu wissen, auf welchen Punkt es sich konzentrieren soll“, um ein kohärentes Bild der Krise angesichts der Anhäufung von Transformationsindikatoren zu liefern, ist wahrscheinlich nichts im Vergleich zu dem, was die Politiker und ihre Berater empfinden. Dieser konstante Kontrollverlust über den Verlauf der Ereignisse charakterisiert wohl die Führung im Jahr 2016 und macht den weiteren Verlauf des Jahres ziemlich beunruhigend und schwer vorhersehbar. Alle haben dieses Gefühl, das wir als die Auflösung von 10 Jahren Paradigmenwechsel bezeichnen wollen, doch das Gefühl von Panik, das die Perspektive von tatsächlicher Veränderung unter den Machthabern (insbesondere den westlichen) zu schaffen scheint, ist einmal mehr das, was uns zwingt zu fragen, welche Form diese Auflösung genau nehmen wird. Wenn die Welt, auf die sich ein Regierungssystem stützt, ... Lesen
  • pic GEAB 102 Petro-Euro, Schuldengeld, Bankenkrise, Realwirtschaft: Zehn Jahre, um das Schicksal eines Wirtschafts- und Finanzsystem zu besiegeln February 2016 - Vor zehn Jahren in seiner zweiten Ausgabe vom Februar 2006[1], in der er wegen des bevorstehenden Ausbruchs einer „globalen systemischen Krise“ Alarm schlug, stützte sich der GEAB auf die Identifikation zweier starker Anzeichen: das Ende der Veröffentlichung des Geldmengen-Indexes M3[2] (was auf den Beginn des berühmten, ungewöhnlich massiven „Dollardruckens“ hindeutete, von dem seitdem ohne Unterlass geredet wird) und der Start einer Ölbörse in Euro[3] durch den Iran – der damals noch nicht durch die internationalen Sanktionen eingeschränkt war. Diese zwei starken Anzeichen erlaubten es dem damaligen GEAB-Team festzustellen, dass etwas Enormes in Vorbereitung war, welches die Fundamente des Systems, in dem die Wirtschafts- und Finanzwelt zu dieser Zeit lebte, in Frage stellen würde, also das Petrodollar-System und das Schuldengeld. Was die Geldmenge betrifft, haben sich die Dinge seit zehn Jahren ... Lesen