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Seismische Krise global: Was, wenn die Erdkruste sich wehrt?

HERAUSFORDERUNG

Das Schreckgespenst der Klimakrise könnte bald durch das Schreckgespenst einer „globalen Erdbebenkrise“ ersetzt werden, d. h. einer allmählichen Zunahme der Anzahl und Schwere von Erdbeben. Zusammen mit der Zunahme von Sinkholes (Dolinen) sieht es so aus, als würde der Boden unter unseren Füßen immer häufiger nachgeben. Dies ist ein weiterer Hieb der Natur gegen eine Arroganz, bei der man sich fragen muss, wie lange wir sie noch finanzieren können.

Geschichte der höchsten freistehenden Strukturen – Quelle: DatalsBeautiful

Zunahme der „induzierten“ Erdbeben

Das Erdbeben, das Birma (Myanmar) erschüttert hat, ist wahrscheinlich natürlich: Aufgrund der Nähe zur Sasaing-Verwerfung und der bekannten Verschiebung der indischen tektonischen Platte ist Myanmar einem hohen Erdbebenrisiko ausgesetzt[1]. Ebenso wie die Türkei, die auf der Anatolischen Platte liegt, die zwischen der Eurasischen und der Arabischen Platte komprimiert wird[2].

Und doch ist der Anstieg der Zahl der „induzierten Erdbeben“ erwiesen: Seit mehreren Jahrzehnten werden Erdbeben offiziell mit menschlichen Aktivitäten in Verbindung gebracht. Schuld daran sind Bohrungen, Fracking, Geothermie, Staudämme,… all diese Nutzungen der Natur wurden in verschiedenen seismischen Ereignissen wie Oklahoma (US, Richter 5,8, 2016), Straßburg (Frankreich, Richter 3, 2020), Basel (Schweiz, Richter 3,5, 2006), Pohang (Südkorea, Richter 5,4, 2017), Konya (Indien, Richter 6,6, 1967), Sichuan (China, Richter 7,9, 2008),… in die Verantwortung genommen[3].

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Zusammenfassung

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