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GEAB 173 (März) – Der Überblick

Umsteigen oder weitermachen, die Grenze ist die Erde

Angesichts der großen Umwälzungen, die das Jahrzehnt 2020 seit Beginn prägen, haben die Verfechter des globalen Systems keine andere Wahl, als entweder loszulassen und umzusteigen oder alles zu tun, um weiterzumachen. Eine Grundlage unserer wirtschaftlichen und politischen Organisation nach der anderen wird in Frage gestellt und verlangt von denen, die sie am Laufen halten, Anstrengungen, um entweder Kontinuität zu gewährleisten oder den Bruch zu begleiten.

Was den Umstieg betrifft, so werden wir uns in diesem Monat mit der Aufgabe der Innovationskultur im Westen befassen.  In den letzten Jahrzehnten haben wir einen regelrechten Innovationswettlauf erlebt (nicht unbedingt gleichzusetzen mit Fortschritt), der ein Tempo vorgegeben hat, das heute unhaltbar erscheint (sowohl für die Bürger als auch für die Entscheidungsapparate). Wir antizipieren daher, dass die wirtschaftlichen und politischen Entscheidungsträger nach und nach aus diesem Wettlauf aussteigen werden durch mehr oder weniger radikale Weichenstellungen und Konzentration  auf ihr Kerngeschäft. In der multipolaren Welt ist der Trend ganz anders, aber die Gesamtsituation im Westen wird zu einer willkommenen Verlangsamung dieses Wettlaufs führen.

Wir werden einen Kalender der Zukunft den Wahlen widmen, die 2023/2024 in verschiedenen Ländern und Regionen anstehen und  zusammengenommen eine noch nie dagewesene Größenordnung erreichen werden, da sie fast ein Drittel der Weltbevölkerung an die Wahlurnen der wichtigsten Länder und Regionen unseres Planeten bringen werden. Aber wird der Berg eine Maus gebären? Während diese Konvergenz des Endes der Amtszeiten einen potenziellen politischen Urknall in sich birgt, gibt es viele Kandidaten, die gute Chancen haben, wiedergewählt zu werden, so dass alle Hoffnungen auf eine Renaissance (insbesondere unserer westlichen Welt) durch die Wahlen im Jahr 2024 enttäuscht werden könnten.

Es gibt auch die Brüche, die wir nicht sehen wollen. Im Rahmen des Austauschs mit unserer Lesergemeinschaft hat uns Dr. Louis Arnoux auf eine originelle Analyse unserer Ölzukunft aufmerksam gemacht. Während das schwarze Gold die wichtigste Grundlage unseres Produktions- und Verbrauchssystems bleibt, scheint die abnehmende Energieeffizienz seiner Förderung und seines Transports stark unterschätzt zu werden. Seiner Meinung nach befinden wir uns im letzten Jahrzehnt dessen, was gemeinhin als Ölzeitalters bezeichnet wird, da dieser Rohstoff eine zentrale Rolle bei der Schaffung und Entwicklung unseres Systems gespielt hat.

Ausführliche Inhaltsangabe der Ausgabe 173:

  • 2023-2025: Die große westliche Innovationskrise
  • Zukunftskalender, speziell zu den Wahlen 2023/2024
  • Blick auf die Zukunft: „Wir leben im letzten Jahrzehnt des Ölzeitalters“
  • Ultimative Knappheit in Sicht: Es gibt nicht genug an Erde
  • Investitionen, Trends und Empfehlungen

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