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  • Analyse der neun Anzeichen vom Anfang der umfassenden weltweiten Krise March 2006 - Eine umfassende Krise, insbs. von weltweitem Ausmaß, passiert nicht so von heute auf morgen. Im Gegenteil, es handelt sich dabei um eine lange Entwicklung, die eventuell vorhergesehen werden kann, wenn man Indizien herausarbeitet, die nachweisen, dass das System intern instabil wird, dass es zu Brüchen innerhalb des Systems kommt, dass die Schlüsselakteure des Systems versuchen, das System zu manipulieren oder wichtige Indizien zu verschleiern oder zu unterdrücken. Denn wenn eine Krise von dieser Art ausbricht, bleibt den Schlüsselakteuren des Systems, wenn überhaupt, nur noch die Kontrolle über ein einziges Element, nämlich den Zeitpunkt, wenn allgemein bewußt wird, dass das System in einer Krise steckt. Falls ein Unternehmen Pleite geht, reden die Geschäftsführer über den möglichen Konkurs zuerst mit ihren Freunden und Partnern, von denen sie sie glauben, dass es für ... Lesen
  • USA-Iran – Dollar /Bestätigung des Ausbruchs einer umfassenden weltweiten Krise Ende März March 2006 - Alles dreht sich um die Geldmenge M3… Wie die meisten der 9 nachstehend analysierten Indices zeigen, haben die letzten Wochen bestätigt, dass die Entscheidung der US-Zentralbank, am 23. März 2006 die Veröffentlichung der M3-Zahlen einzustellen, ein entscheidendes Indiz darstellt. LEAP/E2020 ist nunmehr davon überzeugt, dass diese Entscheidung dazu dient, das Anwerfen der Gelddruckmaschine durch die US-Behörden zu verschleiern; damit wird es zu einem Zusammenbruch des Dollars kommen, während die US- Schulden, sowohl private als auch öffentliche, monetarisiert werden. Viele Experten gehen heute davon aus, dass die US-Schulden niemals mehr zurück bezahlt werden können, da die Summe inzwischen zu hoch und der Anstieg zu schnell ist. Die öffentlichen US-Schulden belaufen sich inzwischen auf mehr als 8.000 Milliarden Dollar, also mehr als vier Mal den US-Bundeshaushalt 2006. Nach Berechnungen der sehr konservativen ... Lesen
  • Die Auswirkungen des Dollar- Zusammenbruchs auf Euroland February 2006 - Die für Ende März vorhergesagte weltweite Krise wird Euroland auf den Prüfstand stellen und wohl auch darüber entscheiden, ob der Euro auf Dauer bestehen kann oder nicht. Der Wertverlust des Dollars wird automatisch zu einer Verteuerung des Euro gegenüber dem Dollar und der an ihn gekoppelten Währungen, insbs. der chinesischen, führen. Damit werden die europäischen Unternehmen weniger wettbewerbsfähig für Exporte in die Dollarzone sein. Sinkende Exporte bedeuten höhere Arbeitslosenzahlen in Euroland. Dabei ist nicht ausgeschlossen, dass einige Länder in dem Austritt aus dem Euro eine mögliche Lösung für ihre Schwierigkeiten sehen könnten. Sie würden damit allerdings den Schutz der bald einzigen Weltregion mit stabiler Währung verlieren. Hier wird abzuwägen sein. Diese Abwägung vorzunehmen wird noch viel drängender sein für die Länder, die zwar zur EU, nicht aber zu Euroland zählen. ... Lesen
  • Die sieben Fassetten der sich anbahnenden weltweiten Krise February 2006 - Die amerikanische und die iranische Entscheidungen für die Woche vom 20. bis 26. März werden sieben Krisen in verschiedenen Sektoren des Lebens in eine weltweite Krise wandeln, die die Welt politisch, wirtschaftlich, finanziell und wohl auch militärisch in Mitleidenschaft ziehen wird : Vertrauensverlust in den Dollar, Explosion der US-Defizite, Ölkrise, Einbuße der amerikanischen Führungsrolle in der Welt, Mißtrauen der arabisch-islamischen Welt, offensichtliches Unvermögen der globalen Gouvernance und Zweifel an einer existierenden Gouvernance für Euroland. Diese Krisen sind natürlich untereinander verbunden, auch wenn die in den einzelnen Sektoren wirkenden Entscheider immer nur ihren Ausschnitt der Wirklichkeit zur Kenntnis nehmen ; und gerade deshalb ist davon auszugehen, dass ab März 2006 Ereignisse sich produzieren werden, die in die Geschichtsbücher eingehen. In dieser Ausgabe des GEAB besprechen wir die ersten beiden der sektoriellen ... Lesen
  • 20. bis 26. März 2006 – Anfang einer historischen weltweiten Krise: Das Ende des Westens der Nachkriegszeit February 2006 - Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit für den Beginn einer weltweiten politischen Krise in der Woche vom 20. bis 26. März 2006 inzwischen bei 80% ein ; diese Krise wird die erste große Krise seit dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 sein ; und sie wird einhergehen mit einer Wirtschafts- und Finanzkrise, die mit der von 1929 vergleichbar sein wird. Diese Woche am Ende des Monats stellt den Krümmungspunkt problematischer Entwicklungen dar, so dass alle Krisenfaktoren sich von da ab schneller entwickeln, unabhängig davon ob die USA oder Israel gegen den Iran losschlagen. Im Fall einer solchen Kriegshandlung steigt die Wahrscheinlichkeit für diese Krise auf 100%. Grundlage für unsere Ankündigung dieser Krise ist eine Analyse zweier Entscheidungen der maßgeblichen Pole der gegenwärtigen schwerwiegendsten internationalen Krise, nämlich der USA und des Iran: –     ... Lesen
  • Die EU in der Verfassungs-Sackgasse und die Irrtümer und Unfähigkeit der Experten January 2006 - Zu diesem Jahresanfang 2006 ist das Projekt des Verfassungsvertrags wieder einmal im Mittelpunkt aller EU-internen Diskussionen. Ist das bezeichnend für eine neue Dynamik im Reformprozess oder vielmehr Ausdrück für die Ratlosigkeit der Institutionen und der Europapolitiker über den weiter einzuschlagenden Weg? Wie wird sich die EU bis zum Juni-Gipfel 2006 entwickeln, mit dem ja eigentlich die  « Reflektionsphase » die sich  die  EU-Institutionen  im Juni 2005 verordnet hatten, abgeschlossen sein sollte? Die Antwort auf diese Frage hängt nunmehr hauptsächlich von der Wirkung von folgenden drei Faktoren ab,  deren ersten wir in dieser ersten Ausgabe des Global Antizipations Bulletin (GEAB) analysieren werden:  Die Fähigkeit jedes einzelnen Mitgliedstaats, für sich selber eine Zukunftsstrategie betreffend des Verfassungsvertrags festzulegen  Die Konvergenz der betreffenden Auffassungen zwischen den Mitgliedstaaten untereinander und auch mit den EU-Institutionen  Die ... Lesen
  • Die Zukunft des europäischen Verfassungsprojekts… Die Mitgliedstaaten der EU und die unsichere Zukunft der europäischen Verfassung January 2006 - Die französische und niederländische Ablehnung haben den verfassungsrechtlichen Vorwärtsdrang der EU-Institutionen und der Mitgliedstaats- Regierungen zum Stillstand gebracht. Die Einstellung der Ratifzierungsverfahren in allen verbleibenden Mitgliedstaaten, die das System eigentlich vermeiden wollte, ist dafür der Beweis. Dies beweist, dass die nationalen politischen Eliten inzwischen Angst vor der Ratifzierungsprozess bekommen haben. Der Grund dafür ist recht einfach: das europäischen Verfassungsprojekt wirkt wie ein Katalysator für  das  Wirksamwerden  von  Widerständen gegen  das  Projekt der europäischen Integration, die sich auch negativ auf die nationalen politischen Eliten auswirken. Es stimmt ja einfach nicht, dass das französische und niederländische Nein Ausdruck von Stimmungslagen zu nationaler Politik waren, wie das System so gerne glauben gemacht hätte ; vielmehr das Gegenteil ist richtig. Und davor haben die nationalen politischen Klassen große Angst. Denn gerade die europäischen Aspekte ... Lesen