Home Blog Hat der Westen sich bei der Zukunft verschätzt? (Zusammenfassung – GEAB 160)

Hat der Westen sich bei der Zukunft verschätzt? (Zusammenfassung – GEAB 160)

Der Zweck der Bemühung um ein Verständnis der Zukunft besteht in erster Linie darin, seine Chancen zu erhöhen, an ihr teilzuhaben. Und unbestreitbar wird dieses Ziel umso weniger erreicht, je mehr man sich bei der Entwicklung einer objektiven Zukunftsvision verschätzt hat.

Der GEAB hat bereits vor 2-3 Jahren begonnen, die Sinnhaftigkeit der Zukunftsvisionen, die dem Westen eingetrichtert werden, um Tausende von Milliarden in die Finanzierung des Wettbewerbs mit Asien zu locken, zu hinterfragen.

Angesichts der bevorstehenden Anhebung der Leitzinsen der westlichen Zentralbanken, die wahrscheinlich zu einem Platzen der NewTech-Blase führen wird, kommen wir erneut auf folgende Hypothese zurück: Hat der Westen kollektiv so wenig verstanden, wie die Zukunft gestaltet wird, dass er Gefahr läuft, aus ihr ausgeschlossen zu werden bzw. sich selbst freiwillig aus ihr auszuschließen? Wird der Eiserne Vorhang, dessen allmähliche Errichtung wir immer wieder antizipieren, ein Eiserner Vorhang 3.0 sein, der den Ausstieg des Westens aus dem Modernisierungswettlauf – einem neuen Krieg der Sterne – besiegelt? Könnten sich die GAFAs in gegen die Zukunft gerichtete Akteure verwandeln und warum? …

Auf der Grundlage dieser Hinterfragung antizipieren wir in der bevorstehenden Ausgabe eine heftige und schmerzhafte Ausbremsung des Finanzflusses in die Zukunft, eine Antizipation, die man stellen muss, um zu versuchen, sich neu zu positionieren.

Diese Ausbremsung ist bereits antizipiert worden von China, das seine BigTech-Unternehmen von der Wall Street holt, sie reguliert, um sie auf sinnvolle Wege in die Zukunft zu leiten, und im Zuge dieser Operation bereits neue Modelle für die Funktionsweise seiner Wirtschaft aufstellt (Systemischer Wandel: Von Made in China zu Powered by China).

In der Zwischenzeit erschöpft der Westen weiterhin seine monetären Kräfte, um eine Wirtschaft zu stützen, die vielleicht auf dem falschen Weg ist … obwohl sich insbesondere in Europa eine echte Zukunftsintelligenz herausgebildet hat, wie die Vision zeigt, in der sich der Koalitionsvertrag der neuen deutschen Regierung verankert (Deutschlands Zukunftslandkarte für 2022-2025: Eine multipolare Regierung für eine multipolare Welt).

In dieser Ausgabe, die eine Bilanz der westlichen Auseinandersetzung über die systemische Wende darstellt, wird auch die jährliche Bewertung des Panoramas der Trends für 2021 vorgenommen, bei der eine stolze Erfolgsquote von 77 % berechnet wurde, das beste Ergebnis der letzten 10 Jahre (Bewertung unserer Antizipationen für 2021: Erfolgsquote von 77%).

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Ausführliche Inhaltsangabe der Nummer 160:

  • 2022-2025: Westliche NewTech gegen Web 3.0
  • Die Vergangenheit als Hilfe zum Verständnis der Zukunft: Ein neuer Blick auf … den Kalten Krieg
  • Systemischer Wandel: Von Made in China zu Powered by China
  • Deutschlands Zukunftslandkarte für 2022-2025: Eine multipolare Regierung für eine multipolare Welt
  • Bewertung unserer Antizipationen für 2021: Erfolgsquote von 77%
  • Investitionen, Trends und Empfehlungen (Dez)

 

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