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Home Shall we play a game? „Ich habe die Intelligenz entwickelt, die meinen Beruf überflüssig macht“ (Yannick Bollati)

Shall we play a game? „Ich habe die Intelligenz entwickelt, die meinen Beruf überflüssig macht“ (Yannick Bollati)

VISION

Ich war sechzehn Jahre alt.

Es war Dezember 1983. WarGames war gerade in die Kinos gekommen. Ich habe ihn damals als Teenager gesehen, und etwas hat sich in mir festgesetzt. Die Begeisterung für Computer, der vage Wunsch, diese neuen Maschinen zu verstehen, die langsam Einzug in die Haushalte und in das kollektive Bewusstsein hielten. Wer den Film nicht gesehen hat, muss sich Folgendes vorstellen: Ein amerikanischer Teenager, der sich für Informatik begeistert, verbindet sich zufällig mit einem Militärcomputer. Er glaubt, ein Spiel gefunden zu haben. In Wirklichkeit kommuniziert er mit dem WOPR, einer Maschine, die für die US-Armee Szenarien eines Atomkriegs simuliert. Der WOPR versteht den Unterschied zwischen einer Simulation und einem echten Krieg nicht wirklich. Er spielt, aber sein Spiel kann das Ende der Welt auslösen.

Und dann kam dieser Moment:

Shall we play a game?[1]

Ein einfacher Satz, auf einem Bildschirm geschrieben. Eine Maschine, die spricht. Eine Intelligenz, die ein Spiel vorschlägt.

Heute, mit den Chatbots, erscheint das fast banal. Man schreibt einen Satz, eine Maschine antwortet. Aber damals hatte diese Szene für einen Teenager etwas Magisches und Beunruhigendes. Der Computer war nicht mehr nur ein Werkzeug. Er wurde zu einem Gesprächspartner. Er hatte eine Präsenz. Er begnügte sich nicht damit, ein Programm auszuführen; er schien eine Beziehung einzugehen. Da war auch Professor Falken, der ursprüngliche Schöpfer des Systems. Ein von der Welt zurückgezogener, etwas desillusionierter Wissenschaftler, der begriff, dass seine Maschine weiter spielen konnte, während die Menschen den tatsächlichen Preis des Spiels zahlen würden. Am Ende muss man dem WOPR beibringen, dass manche Spiele keinen Sieger haben.

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Zusammenfassung

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