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Der monatliche Informationsbrief des Laboratoire européen d'Anticipation Politique (LEAP) - 15 Okt 2019

Im Fokus: Herausforderungen für den Chemiesektor der EU

Die europäische chemische Industrie ist mit vielen Herausforderungen konfrontiert, resultierend aus Veränderungen ihrer Wettbewerbsposition, globalen und lokalen Umweltfragen, sowie regulatorischen und technologischen Innovationen. Grundsätzlich ist Europa derzeit nicht gut positioniert; das könnte aber in einen Vorteil verwandelt werden, wenn es den entsprechenden unternehmerischen Willen gibt – und die Vorbereitung auf zukünftige Bedürfnisse. Dieser Artikel beschreibt die Schwierigkeiten, die die Industrie erwarten und einige Möglichkeiten, die sich aus ihnen ergeben.

Ein signifikanter Sektor

Wie die Europäische Kommission hervorhebt, ist die “Chemische Industrie einer der größten europäischen Industriezweige. Als eine ‘Grundlagenindustrie’, spielt sie eine entscheidende Rolle darin, innovative Materialien und technologische Lösungen bereitzustellen, um Europas industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen. (…) Die Chemische Industrie produziert Erdölchemikalien, polymere Werkstoffe, grundlegende anorganische Verbindungen, chemische Spezialitäten und chemische Stoffe für den Endverbraucher. (…) die europäische Chemische Industrie:

– stellt etwa 7% der industriellen Produktion der EU dar

– hat  Umsätze im Wert von 527 Milliarden Euro (2013), was etwa 17% der globalen Umsätze der Chemieindustrie entspricht

– stellt 1,15 Millionen direkter hochqualifizierter Arbeitsplätze (2013) bereit

– sichert dreimal so viele Arbeitsplätze in anderen Industrien durch indirekte Anstellungsverhältnisse

– hat den zweithöchsten Anteil von Mehrwert pro Angestelltem (nach den Pharmazeutika)

– repräsentiert etwa 1,1% des EU-Bruttoinlandsproduktes 

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Zusammenfassung

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